Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar zur Zukunft autonomer Autos

Die Zukunft steuern

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein solcher Unfall geschehen wird: Ein selbstfahrendes Auto hat einen Menschen getötet.

21.03.2018

Von Igor Steinle

Berlin.Wie jeder Unfalltod ist das ein tragisches Ereignis. Das trifft besonders auf diesen Fall zu, da autonom fahrende Fahrzeuge unser Leben sicherer machen sollen.

Das werden sie in Zukunft auch. Die Technikgeschichte zeigt: Je mehr Aufgaben kleine Helfer in unserem Alltag übernehmen, desto weniger Unfälle geschehen. Das beweist die Abnahme tödlicher Unglücke durch die Ausbreitung von Assistenzsystemen in Autos. Denn die größte Unfallquelle ist und bleibt der Mensch. Auch im aktuellen Fall deuten erste Indizien darauf hin, dass die Fußgängerin unachtsam gewesen ist.

Wegen eines Zwischenfalls eine ganze Technologie in Frage zu stellen, ist deswegen unangebracht. Bei jährlich mehr als 3000 Verkehrstoten ist auch noch niemand auf die Idee gekommen, das Autofahren in Frage zu stellen. Trotzdem erweist sich die deutsche Herangehensweise nun als die klügere: Anstatt Autohersteller einfach machen zu lassen, reguliert die Politik die Zukunftstechnik. Warum, sieht man am Beispiel Uber.

Zum Artikel

Erstellt:
21. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen