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Erst schau’n, dann klau’n

Die diebische Elster auf frischer Tat ertappt

Jettenburg. Ja, die diebische Elster. Auf frischer Tat erwischt stiehlt sie gerade der Katze das Futter und bestätigt damit ihren schlechten Ruf. Statt auf Wurm- oder Schneckenjagd zu gehen, wählt sie die bequemere Variante und holt sich die vom Menschen bereitgestellte Nahrung wie selbstverständlich ab – obwohl das Futter gar nicht für sie bestimmt ist.

01.08.2012

Die diebische Elster auf frischer Tat ertappt

Daraus macht sich der dreiste Rabenvogel aber nicht das Geringste. Kein langes Suchen, kein Scharren im Boden, kein Hüpfen, kein anstrengender Beutekampf.

Der Vogel meidet unnötigen Kräfteverbrauch und setzt auf seine Intelligenz. Schließlich hat die Elster ein hoch entwickeltes Gehirn.

Bei ihrem dreisten Futterklau geht der Vogel streng systematisch vor. In weitem Bogen umkreist er zunächst die Futterschüssel, setzt sich in einiger Entfernung auf einen der höchsten Zweige im Baum oder auf eine Dachrinne, beobachtet einige Sekunden lang die Lage.

Die diebische Elster auf frischer Tat ertappt

Ist die Luft rein, fliegt die Elster auf den unteren Teil des Dachs, pirscht sich hüpfend von unten ans Fenster heran, macht einen Satz auf den Fenstersims und schaut kurz ins Zimmer hinein.

Wenn dann kein Störenfried zu sehen, auch die Katze nicht in Sichtweite ist, beginnt sie ihr diebisches Werk: Pickt sich ein großes Stück Katzenfutter aus dem Napf (linkes Bild), freut sich diebisch über ihren Fang (mittleres Bild) und schwirrt davon.

Manchmal bringt sie noch ihre/n Partner/in mit, und manchmal belässt sie es nicht bei einem einzigen Katzenfutter-Diebstahl pro Tag, dann geht sie zum Dauerklau über, fliegt das Objekt der Begierde drei-, viermal hintereinander an und hebt stets mit vollem Schnabel ab.

Die diebische Elster auf frischer Tat ertappt

Bislang ging alles gut. Die Katz’ war nicht einmal in Sicht-, geschweige denn in Sprungweite.

ede / Bilder: Hantke

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01.08.2012, 12:00 Uhr

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