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Die meisten Selbstständigen in Stadtstaaten

28.11.2015

Von DPA

Frankfurt. Nirgendwo in Deutschland wagen so viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit wie in Berlin. Nach einer Analyse der staatlichen Förderbank KfW liegt die jährliche Gründerquote in der Hauptstadt bei 2,6 Prozent. Das heißt, dass im Schnitt von 2009 bis 2014 jedes Jahr 26 von 1000 Einwohnern im Alter von 18 bis 64 Jahren eine Firma an den Start brachten.

Hamburg (2,2 Prozent) und Bremen (2,1) haben ebenfalls vergleichsweise hohe Gründerquoten, wie KfW-Experte Georg Metzger in seiner in Frankfurt veröffentlichten Analyse berichtet. Abgeschlagen mit einer Quote von nur 1,1 Prozent am Rankingende: Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen. "Die geringere Verdichtung der ostdeutschen Flächenländer dürfte ein Grund dafür sein, dass sie am Ende der Rangliste stehen", so Metzger.

Zum Vergleich: In Hessen liegt die Quote bei 2,0 Prozent, in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bei 1,7 und in Sachsen bei 1,4 Prozent. In industriell geprägten Regionen sei die Gründungstätigkeit geringer, hieß es. Dort sei es leichter, einen gut bezahlten Job bei einem Mittelständler oder Großunternehmen zu bekommen. 2014 haben sich in Deutschland 915 000 Menschen selbstständig gemacht, 47 000 mehr als im Vorjahr. Unternehmensberatung, Coaching oder Softwareengineering wuchsen kräftig.

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Erstellt:
28. November 2015, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
28. November 2015, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. November 2015, 08:30 Uhr

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