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Französische Schule

Diese Sonderstellung

Post für Reiner Drake, der im Leserbrief vom 4. Oktober der Kritik widersprochen hatte, die Französische Schule sei so etwas wie „die heilige Kuh Tübingens“.

04.10.2012

Der Elternbeiratsvorsitzender will sicherlich das Beste für seine Schule, als Mitglied des Schulausschusses sollte man aber schon mehr die Gesamtheit der Schulen im Blick haben. Bei Herrn Drake kann dies nicht der Fall sein, denn sonst könnte er nicht mit ruhigem Gewissen erneut einen 2,5 Millionen teuren Anbau für die Französische Schule mitverantworten, da diese erst kürzlich einen Millionenanbau erhalten hat.

Diese Schule ist jetzt eine Gemeinschaftsschule und sie benötigt dafür auch Unterstützung. Diese erhält sie zum Beispiel durch die freiwerdenden Räume der Mörikeschule und sie könnte sie dort an dieser Stelle auch noch umfassender und kostengünstiger erhalten als ihr lieb ist. Wo bleibt der verantwortliche Umgang mit Geldern, wenn die Schule darauf besteht, dass die Klassen 4 bis 6 in ihrem bisherigen Gebäude in der Galgenbergstraße unterrichtet werden müssten und sie dafür einen neuen 2,5 Million teuren Anbau benötigt? Der zu lange Schulweg einiger Schüler lässt sich mittels Schulbussen lösen.

Zudem ist die Französische Schule schon lange keine Stadtteilschule mehr. Was sagen die Anmeldezahlen? Es gab wohl für dieses Schuljahr zu viele Anmeldungen für die Schule am Hechinger Eck und die Hügelschule, sodass es nun Kinder gebe, die „zwangsverpflichtet“ in die Französische Schule gehen. Die Zahlen der Schüler, die in den letzten Jahren die Französische Schule unter dem Jahr verlassen haben, weil sie dort nicht zurecht kamen, liegen sehr konkret vor – ein spezielles pädagogisches Konzept, allerdings nicht für eine Mehrzahl von Kindern!

Und für diese „Sonderstellung“ wird nun ein Mehr an Geld ausgegeben … Dieser Verantwortung müssen sich die Gemeinderäte stellen.

Marlene Haupt, Tübingen

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04.10.2012, 12:00 Uhr

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