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Gleichstellung

Diözese will Frauen fördern

Bis 2020 sollen 30 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt sein – Weiheämter ausgenommen.

03.11.2016

Von ing

Mit einem Förderplan will die Diözese Rottenburg-Stuttgart den Anteil von Frauen in Leitungsverantwortung erhöhen. Das teilte die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Traulsen gestern mit. Der Plan „Frauen in Führungspositionen“ (FiF) sieht demnach bis 2020 als Zielvorgabe einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent bei Führungsstellen in möglichst allen Budgetbereichen vor. Davon ausgenommen sind Stellen, die dem Weiheamt, also Männern vorbehalten sind.

Teil des Förderplans ist das Konzept „TopSharing“. Es ermöglicht das Halbieren von Führungsstellen. Weil halbierte Stellen einen höheren Abstimmungsbedarf mit sich bringen, bekommen solche Tandem-Stellen einen Zuschlag im Stellenumfang von 20 Prozent.

Zwei Führungstandems sind nach Angaben der Projektleiterin und scheidenden Gleichstellungsbeauftragten bereits als Pilotprojekte gestartet. Nach drei Jahren ist eine Evaluierung vorgesehen. Bis zu sechs solcher Stellen können ab sofort zunächst auf Experimentierbasis eingerichtet werden.

Ausschreibungen von Führungsstellen innerhalb der Diözese müssen für Bereiche, in denen der Frauenanteil unter 30 Prozent liegt, eine ausdrückliche Einladung an Frauen enthalten, sich zu bewerben. Zudem müssen Fortbildungsmaßnahmen so angelegt sein, dass leitende Frauen, vor allem jene auf geteilten Stellen, dafür die Zeit aufbringen können.

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Erstellt:
3. November 2016, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
3. November 2016, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. November 2016, 01:00 Uhr

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