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Das Mittwochs-Interview

Direktor Thomas Bürkle über den Bildechinger AHG-Cup

Bereits zum 21. Mal ist Thomas Bürkle beim 23. AHG-Cup auf der Anlage des TC Bildechingen als Turnierdirektor im Einsatz. Die SÜDWEST PRESSE sprach mit dem 52-Jährigen über die Aufstockung des Preisgeldes, über seine schönste Turnier-Erinnerung und über die Turnierfavoritin.

29.07.2015
  • Interview: Sascha Eggebrecht

SÜDWEST PRESSE: Herr Bürkle, wenn Sie die Anlage des TC Bildechingen betreten, ist es dann auch ein bisschen so, als ob Sie nach Hause kommen?

Thomas Bürkle: Ja, es ist tatsächlich so. Ich komme immer sehr gern zu diesem familiären Turnier zurück.

Die Spielerinnen loben dieses Turnier auch meist. Was zeichnet dieses noch Turnier aus?

Es ist ein eingespieltes Team hier. Der Klub kann wirklich stolz auf dieses Turnier sein. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass ein Klub in dieser Größe so ein Turnier Jahr für Jahr durchzieht.

Sie sind jetzt schon seit 21 Jahren als Turnierdirektor in Bildechingen im Einsatz. Macht es immer noch so viel Spaß wie am Anfang?

Eigentlich schon. Zumal die Aufstockung des Turniers nun das Anspruchsdenken erhöht hat. Es war längst an der Zeit, das Turnier aufzuwerten.

Was hat sich in den Jahren verändert?

Nicht viel. Die Anlage ist gebleiben, nur das Zelt hat sich vergrößert. Zudem ist es schön, dass die Turnierverantwortlichen an Traditionen wie der Pleva-Night festhalten. Schön ist auch, dass das Frühstück mit OB Rosenberger und den Spielerinnen nun auf der Anlage angeboten wird. Es ist immer positiv, etwas Neues auszuprobieren.

Was ist Ihre schönste Erinnerung?

Da fällt mir immer wieder der Halbfinalerfolg von Catrin Müller gegen Jana Kandarr aus dem Jahr 1994 ein. Für Catrin Müller wurde dieses Turnier ja damals ins Leben gerufen. Zudem bleiben die Größen wie Julia Görges, Mona Barthel und Kirsten Flipkens in Erinnerung, die alle hier aufgeschlagen haben.

Sie kennen die 25 000-Dollar-Turniere in Bad Saulgau und Hechingen. Der AHG-Cup wurde nun auf 15 000 Dollar aufgestockt. Was fehlt dem Bildechinger Turnier, um in die Liga von Hechingen und Bad Saulgau vorzustoßen?

Gar nichts! Das Turnier muss nicht in die Liga von Hechingen oder Bad Saulgau aufsteigen. Der Klub hat mit der Aufstockung alles richtig gemacht und ist nun bestens versorgt. Der Klub sollte zusammen mit dem Förderverein keine weitere Erhöhung anstreben, weil sonst der familiäre Charakter des Turniers flöten gehen würde.

In der jüngsten Vergangenheit waren mit Laura Siegemund und Carina Witthöft Spielerinnen in Bildechingen, die nun zuletzt auch in Wimbledon am Start waren. Welcher Spielerin trauen Sie auch noch den großen Durchbruch zu?

Lena Rüffer ist eine talentierte Spielerin. Bei Laura Schaeder habe ich immer noch die Hoffnung, dass der große Durchbruch noch kommt. Sie kann nämlich viel besser spielen, als ihre derzeitige Platzierung. Ihr Spiel muss nur noch konstanter werden. Gleiches gilt auch für die Spielerin Anna Zaja.

Seit einiger Zeit gibt es das Porsche-Talent-Team in Deutschland. Dort werden Nachwuchsspielerin – wie auch Witthöft – optimal gefördert. Ist das der richtige Schritt?

Ohne die Unterstützung von Porsche würde die Förderung nicht funktionieren. Daher ist die Unterstützung extrem wichtig für das Damentennis in Deutschland.

Wie wichtig ist die Porsche-Unterstützung für den Deutschen Tennis-Bund?

Der DTB kann alleine gar nicht so viel leisten. Es ist optimal, dass der DTB Porsche als Partner gefunden hat. Und wenn wir kurz auf Carina Witthöft zu sprechen kommen: Sie hat in ihrer Karriere bis jetzt alles richtig gemacht. Sie hat immer wieder große mit kleinen Turnieren gemischt. Sie schwärmt sogar in Australien vom Turnier in Hechingen.

Abschließende Frage: Wer gewinnt das Turnier?

Ganz schwer zu sagen. Da möchte ich mich nicht festlegen. Das Feld liegt eng beieinander. Das macht das Turnier auch so interessant.

Direktor Thomas Bürkle über den Bildechinger AHG-Cup
Thomas Bürkle

Thomas Bürkle ist 52 Jahre alt und im 21. Jahr Turnierdirektor des BMW-AHG-Cups in Bidlechingen. Neben dem Turnier in Bildechingen ist er auch Direktor des mit 25 000 Dollar dotierten Turniers in Hechingen. Für den Tennis-Grand-Prix, also den Porsche-Cup, in Stuttgart ist er sportlich verantwortlich. Hauptamtlich ist der Stuttgarter seit 29 Jahren als Geschäftsführer in Diensten des TEC Waldau-Stuttgart.

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29.07.2015, 12:00 Uhr

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