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Abgase

Dobrindt gegen neue blaue Plakette für Pkw

Verkehrsminister Alexander Dobrindt hält nichts von der geplanten blauen Plakette für Autos mit geringem Schadstoff-Ausstoß. "Die Pläne sind vollkommen unausgegoren und mobilitätsfeindlich. Das Ergebnis wäre ein faktisches Einfahrtverbot für Dieselfahrzeuge", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".

11.04.2016
  • DPA/AFP

Berlin. Das werde er nicht akzeptieren.

Hintergrund ist ein Beschluss der Umweltminister von Bund und Ländern. Danach können Städte für Bereiche mit besonders schlechter Luft anordnen, dass nur noch Autos mit blauer Plakette einfahren dürfen. Die entsprechende Verordnung soll noch in diesem Jahr wirksam werden. Jede Kommune bestimmt aber selbst, wann und ob sie derartige Gebiete ausweist. Es gibt keine Pflicht dazu.

Die "Bild"-Zeitung und die "BamS" rechneten vor, dass rund 13 Millionen älteren Diesel-Pkw mit höheren Schadstoffwerten ein Innenstadt-Verbot drohen könnte. In Baden-Württemberg könnten neben Stuttgart auch Reutlingen, Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim Teile der Innenstädte wegen Überschreitung von Grenzwerten als besondere Umweltzonen ausweisen. Umweltverbände fordern schon lange derartige Plaketten. Die neuen Umweltzonen würden meist kleiner ausfallen als die bisherigen Zonen für grüne Plaketten.

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11.04.2016, 06:00 Uhr

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