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Stuttgart

Dobrindt weiter gegen blaue Plakette

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat seine ablehnende Haltung zu einer blauen Plakette für schadstoffarme Autos bekräftigt.

05.10.2016

Von dpa/lsw

Autos fahren an einer Feinstaub-Messstation in Stuttgart vorbei. Foto: Daniel Naupold/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Sie sei in ihrer Konzeption nicht abschließend gut überlegt, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag dem Südwestrundfunk. «Es hat keinen Sinn, fast flächendeckend Dieselfahrzeuge aus den Städten auszuschließen.» Er vertritt weiterhin die Auffassung, es sei wirkungsvoller, bei Fahrzeugen anzusetzen, die sich ständig im Stadtverkehr befinden, etwa Taxen, Busse oder Behördenfahrzeuge. Diese sollten auf alternative Antriebe umgestellt werden.

Die Diskussion über die Einführung der umstrittenen blauen Plakette zur Luftreinhaltung ist ein Schwerpunkt der in Stuttgart bis Freitag tagenden Verkehrsministerkonferenz. Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bremen streben eine Mehrheit für eine Bundesratsinitiative zur Einführung der Plakette an. Ohne die Plakette seien die EU-Grenzwerte vor allem für die Stickoxidbelastung nachhaltig kaum einzuhalten, bekräftigte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Treffen würde das vor allem ältere Dieselfahrzeuge, die als Hauptverursacher von Stickoxidbelastung in den Städten gelten.

Autos fahren an einer Feinstaub-Messstation in Stuttgart vorbei. Foto: Daniel Naupold/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
5. Oktober 2016, 09:17 Uhr
Aktualisiert:
6. Oktober 2016, 14:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2016, 14:11 Uhr

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