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USA

Donald Trump sieht Russland hinter Hacker-Angriffen

Der künftige Präsident verschärft den Kurs gegenüber Moskau. Amerikanischer Geheimdienst verdächtigt Putin, belastendes Material zu horten.

12.01.2017
  • DPA/AFP

New York. Der designierte US-Präsident Donald Trump hat Russland die Verantwortung für die Hacker-Angriffe im US-Präsidentschaftswahlkampf zugewiesen. „Ich denke, es war Russland“, sagte Trump in seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg. In den vergangenen Wochen hatte Trump entsprechende Erkenntnisse der US-Geheimdienste noch in Frage gestellt.

Dagegen widersprach Trump energisch Berichten über angeblich belastendes Material in den Händen Russlands. Die Vorwürfe in einem Dossier, das von US-Medien veröffentlicht wurde, seien „erfunden“, sagte Trump. Die in dem Dossier geschilderten Vorgänge hätten nie stattgefunden: „Es ist nicht passiert.“

An seinem Vorhaben, die Beziehungen zu Russland zu verbessern, wolle er festhalten, sagte Trump. Es wäre „ein Vorteil, keine Belastung“, ein gutes Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin zu haben. Ob er mit Putin gut zusammenarbeiten könne, wisse er nicht. „Ich hoffe es“, sagte Trump. Es sei aber gut möglich, dass es nicht so komme. In der Pressekonferenz erläuterte Trump erstmals, wie er das Präsidentenamt und sein Firmenimperium voneinander trennen will. Alle Trump-Unternehmen sollen ausschließlich von Trumps Söhnen geführt werden. Trumps Anwältin Sheri Dillon sagte, der Konzern werde während seiner Präsidentschaft keine neuen Geschäfte mit dem Ausland abschließen. In den vergangenen Wochen seien mehr als 30 geplante Geschäfte mit ausländischen Partnern abgesagt worden, sagte sie.

Zu einem kurzen Tumult kam es, als Trump während der Pressekonferenz mehrere Medienvertreter scharf angriff. „Sie sind ein Haufen Müll“, sagte er über das Nachrichtenportal „Buzzfeed“, das das unbestätigte Geheimdienstdokument über Russlands Trump-Akte veröffentlicht hatte. Einem Reporter des Fernsehsenders CNN verweigerte er das Fragerecht: „Sie sind Fake News.“ afp/dpa

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12.01.2017, 06:00 Uhr

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