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Doppelhochzeit mal anders

02.01.2017

Von BARBARA BARKHAUSEN

Drei Trauringe: Mehrfach-Ehen sind in den meisten westlichen Staaten verboten. Foto: © Hubert - fotolia.com

Sydney. Eineiige Zwillinge sehen sich häufig zum Verwechseln ähnlich. Anna und Lucy DeCinque aus Australien reicht das nicht: Mit Hilfe von Schönheitsoperationen haben sie diese Ähnlichkeit inzwischen noch perfektioniert. Über 200?000 australische Dollar (137?000 Euro) haben die beiden in den vergangenen Jahren ausgegeben, um sich einander immer mehr anzugleichen – und nebenbei die Brüste zu vergrößern und die Lippen aufzufüllen.

Auch sonst teilen die Australierinnen alles in ihrem Leben: Darunter ist ihr Freund Ben, den sie vor fünf Jahren kennengelernt haben. Nun planen die 30-Jährigen sogar, den gemeinsamen Freund zu heiraten. „Wir haben darüber nachgedacht, wie es funktionieren könnte?“, fragen sie sich auf ihrem Youtube-Kanal. In Australien ist Bigamie, also eine Doppelehe, strafbar. Deswegen überlegen die Schwestern, die Zeremonie in Tucson, Arizona, abzuhalten. Dort ist die Polygamie zwar auch nicht erlaubt, wird jedoch geduldet.

Im australischen Fernsehen verrieten die Schwestern, dass sie sogar die Familienplanung abstimmen wollen. „Wenn ich schwanger werden würde, würde Lucy definitiv auch sofort schwanger werden“, sagt Anna. „Denn unsere Körper müssen gleich sein.“ Die Doppel-Niederkunft könnte auch ihr Geschäftsmodell beflügeln: Bisher haben die umtriebigen Schwestern eine vierstellige Zahl von Abonnenten auf Youtube – da ist noch Luft nach oben. Barbara Barkhausen

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Erstellt:
2. Januar 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. Januar 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2017, 06:00 Uhr

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