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Erste Bewerberin

Dorothea Kliche-Behnke strebt in den Landtag

Die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende und Stadträtin Dorothea Kliche-Behnke will Nachfolgerin der Landtagsabgeordneten Rita Haller-Haid werden. Das teilte die 33-Jährige gestern den Parteimitgliedern im Wahlkreis und der Presse mit.

13.01.2015
  • ran

Tübingen. Rita Haller-Haid, 64, hatte am Vortag erklärt, nach drei Legislaturperioden im Landtag bei der Wahl 2016 nicht mehr antreten zu wollen (wir berichteten). Die Wahlkreis-SPD will ihren Bewerber oder ihre Bewerberin am 28. Februar in der Weilheimer Rammerthalle nominieren.

Dorothea Kliche-Behnke strebt in den Landtag
Dorothea Kliche-Behnke

Dorothea Kliche-Behnke war 2011 Zweitkandidatin. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin hat auch Geschichte und katholische Theologie studiert. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Tübinger Gemeinderats-SPD und ehrenamtliche OB-Stellvertreterin.

Sozialdemokratin zu sein bedeute für sie, „der Ungleichheit in der Gesellschaft entgegenzuwirken“ und „auf vielen Ebenen“ für Chancengleichheit einzustehen, so Kliche-Behnke. Die SPD habe in der grün-roten Landesregierung vieles angestoßen. Zur Umsetzung ihrer Vorstellungen reichten fünf Jahre aber „bei weitem nicht aus“.

Kliche-Behnke nennt drei Schwerpunkte. Sie wolle sich für gute Arbeit in Landeseinrichtungen einsetzen. Es dürfe keine sachgrundlosen Befristungen in der Landesverwaltung geben. An den Hochschulen müssten „stabilere Beschäftigungsverhältnisse“ und das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ durchgesetzt werden.

Integration und Inklusion von Zuwanderern, Flüchtlingen oder Menschen mit Handicap seien ihr ebenfalls ein Anliegen. Sie wolle auch für Transparenz in den Parlamenten und eine Reform des Landtagswahlrechts eintreten. Landräte müssten direkt gewählt werden, und Bürgermeister sollten nicht mehr Kreistagsmitglieder sein.

Sie engagiere sich seit ihrem 13. Lebensjahr sozial, kirchlich und politisch, so Dorothea Kliche-Behnke. Sie verspricht ihren Parteifreunden, sie in die parlamentarische Arbeit einzubeziehen.


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