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Dieter Thomas Kuhn, Mark Forster und Pur Anfang September beim 4. Rottenburger Sommer Open Air auf dem Eugen-Bolz-Platz

Drei Abende lang deutsche Welle

Das 4. Sommer Open Air 2016 in Rottenburg wird eine rein deutsche Angelegenheit. Außer Dieter Thomas Kuhn & Band werden die schwäbische Band Pur und der Senkrecht-Starter Mark Forster am ersten September-Wochenende auf dem Eugen-Bolz-Platz spielen.

20.11.2015
  • Hete Henning

Rottenburg. Dieter Thomas Kuhn, als Tübinger ein Fast-Lokalmatador, wird seine Fans am Samstag, 3. September, nach 2013 zum zweiten Mal vor der Kulisse des Bischöflichen Ordinariats mit deutschem Schlager beglücken. Der Auftritt der singenden Föhnwelle stand bereits seit August fest. Gestern verkündete Veranstalter Marc Oßwald (KOKO & DTK Entertainment) den Rest des Programms:

Pur, die 1975 unter dem Namen Crusade gegründete Band um Frontman Hartmut Engler aus Bietigheim, die mit „Abenteuerland“ einen ihrer größten Erfolge feierte, bespielt den Eugen-Bolz-Platz am Freitag, 2. September. Das aktuelle Pur-Album „Achtung“ rückte gleich nach Veröffentlichung auf Platz 1 der deutschen Album-Charts.

Der 31-jährige und beim jungen Publikum sehr beliebte Singer-Songwriter Mark Forster („Au revoir“, „Bauch und Kopf“) beschließt das Sommer Open Air 2016 am Sonntag, 4. September. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr.

Terminlich rückt das 4. Open Air, direkt neben Rottenburgs zentralem Busbahnhof gelegen und deshalb auch Rock.Pop@ZOB genannt, um einen Monat nach hinten. Bei der Verschiebung von August auf September, also vom zweiten auf das vorletzte Sommerferien-Wochenende, gehe es darum, die dicht gepackte Rottenburger Open Air-Saison zu entzerren, sagte Oberbürgermeister Stephan Neher gestern.

Am letzten Juli-Wochenende steigt regelmäßig das Rock of Ages-Festival, parallel ist auf dem Rottenburger Marktplatz erst der Open Air-Jazz und tags darauf die Sommernachts-Klassik des Kulturvereins Zehntscheuer.

Veranstalter Oßwald verspricht sich von der Verschiebung auch einen Wettervorteil: „Im September ist die Gewitter-Saison durch.“ Zur Erinnerung: Die Besucher des Rottenburger Konzerts von Rea Garvey wurden diesen Sommer klatschnass, und der Auftritt von La BrassBanda ein Jahr zuvor wurde wegen eines Gewitters für eine halbe Stunde unterbrochen.

Die Zusammenarbeit seiner Veranstaltungsagentur mit der Stadtverwaltung in Rottenburg sei sehr gut, so Oßwald. Er denke darüber nach, das Sommer Open Air, das 2013 zweitägig begann und 2015 ein Drei-Tages-Event wurde, sogar auf vier Tage auszudehnen. Mit Künstlern wie Silbermond, Clueso, Zaz und Anastacia habe das Open Air schon „eine beeindruckende Historie“ aufzuweisen; Rottenburg sei bereits „ein Schwergewicht“ auf der Veranstaltungsliste.

Der Eugen-Bolz-Platz fasst 5000 Konzertbesucher, die durchaus auch größere Entfernungen in Kauf nehmen, um ihre Stars zu erleben. Einige Dieter Thomas Kuhn-Fans reisten sogar aus Hamburg an, sagte Elke Spielvogel von der WTG gestern. Solche Leute übernachteten dann auch in Rottenburg, fügte OB Neher hinzu. Die Hauptzielgruppe, die er mit dem Sommer Open Air zu erreichen hofft, liegt aber näher: „Der Stuttgarter soll auch mal die Idee haben, nach Rottenburg zu kommen.“

Die Rottenburger Gastronomie habe die beiden Großveranstaltungen auf dem Eugen-Bolz-Platz auch 2015 „wieder freudig aufgenommen“, so der OB. Von den anreisenden Fans profitierten vor allem die Lokale in der nördlichen Königstraße. Nach dem Konzert hätten auch die etwas weiter entfernten Gastronomen etwas davon.

Wenig Klagen gebe es auch von den Anwohnern, die alle mit Freikarten ausgestattet werden. Da die Bühne nach Westen ausgerichtet ist, geht die Hauptschallrichtung zur Weggentalkirche. Er habe schon Leute getroffen, die in der Seebronner oder der Sprollstraße wohnten und „enttäuscht waren, weil sie von der Musik nichts gehört hatten“, sagte Neher.

Drei Abende lang deutsche Welle
Mit Liedern wie „Au revoir“ und „Bauch und Kopf“ spricht Mark Forster (rechts) eher das junge Publikum an. Mit 31 Jahren ist er deutlich jünger als die Deutsch-Pop-Veteranen von Pur. Die Band reicht bis 1975 zurück. Agenturbilder

Drei Abende lang deutsche Welle
Dieter Thomas Kuhn. Agenturbild

Karten für das Dieter Thomas Kuhn-Konzert am Samstag, 3. September, um 20 Uhr auf dem Eugen-Bolz-Platz sind schon seit einiger Zeit im Vorverkauf erhältlich. Sie kosten 35 Euro, Inhaber der TAGBLATT-Card bekommen sie bei den TAGBLATT-Geschäftsstellen für 31 Euro. Der Vorverkauf für Pur am Freitag, 2. September, sowie für Mark Forster am Sonntag, 4. September, jeweils um 20 Uhr, beginnt heute. Karten für Pur kosten 51 Euro (mit TAGBLATT-Card 48 Euro), wer Mark Forster sehen und hören will, muss für ein Ticket 39,50 Euro zahlen (mit TAGBLATT-Card 36,50).
Die TAGBLATT-Card können Inhaber eines Voll-Abonnements in den TAGBLATT-Geschäftsstellen bestellen, sie kostet einmalig 3 Euro. Tickets zum Normalpreis gibt es beim TAGBLATT, bei der WTG am Marktplatz sowie allen anderen Vorverkaufsstellen und im Internet auf www.koko.de.

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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