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Kommentar

Drei Schläge in kurzer Zeit

Erst stirbt die Tochter, mit 41, völlig überraschend, an Krebs erkrankt, dann der Vater, kurz darauf mit 78, bis zuletzt in seiner Maschinenfabrik schaltender und waltender Seniorchef, ein ungewöhnlich umtriebiger Mann. Und nun – die Insolvenz; plötzlich gerät das ganze Neth‘sche Firmenimperium ins Wanken (siehe nebenstehenden Artikel).

17.10.2012
  • Ernst Bauer

Drei herbe Schläge für eine Familie innerhalb nur weniger Monate – ein Schlag für viele Beschäftigte und ihre Familien, mit noch unabsehbaren Folgen. Manches war aber vielleicht doch absehbar – etwa, dass diese Millioneninvestition in den Fleischzerlegungsbetrieb „Delicasa“, aus dem dann ein groß aufgezogenes „Handelszentrum der besonderen Art“ wurde, für einen Mittelständler trotz guter Geschäfte, in einer ganz anderen Branche, wohl eine Nummer zu groß war.

Wilhelm Neth hätte lieber bei seinem alten „Engel“, in der Innenstadt, bleiben und dort investieren sollen. Hätte, wenn und aber – das nützt jetzt niemand mehr. Es ist zu hoffen, dass der Schuldenschnitt gelingt. Die Geschäfte im Delicasa florieren ja. Neth hatte einst auch beste Geschäfte im Maschinenbau gemacht – mit riesigen Teilen für Großanlagen von Liebherr, Hüller-Hille oder Schuler-Pressen.

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17.10.2012, 12:00 Uhr

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