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Bronze im Bob für Broening

Dritter bei der deutschen Meisterschaft

Erste Meisterschafts-Ehren in der neuen Sportart: Marius Broening aus Tübingen holte gestern in Winterberg als Anschieber von Johannes Lochner Bronze bei der deutschen Meisterschaft im Zweierbob.

31.12.2014
  • hdl

Winterberg. Als Sprinter hat Marius Broening schon etliche deutsche Meisterschaften bestritten, 2004, 2006 und 2009 wurde er jeweils Vizemeister über 100 Meter. Als Bobfahrer hat der 31-jährige gestern in Winterberg aber eine Premiere erlebt – und auch im neuen Metier gleich eine Medaille geholt. Gemeinsam mit dem Berchtesgadener Johannes Lochner holte Anschieber Broening Bronze im Zweierbob.

„Einfach super“, mailte Broening gleich nach dem Rennen ans TAGBLATT – zumal sich die Konkurrenz durchaus sehen lassen konnte: Das Duo, das für den neu gegründeten BC Solitude Stuttgart startet, musste sich nur dem Junioren-Weltmeister Nico Walther (Magdeburg/mit Anschieber Marco Hübenbecker) sowie dem amtierenden Weltmeister Francesco Friedrich /Thorsten Margis (Oberbärenburg/Winterberg) geschlagen geben. Die Titelverteidigerr Albrecht Klammer und Eric Franke (Oberbärenburg) mussten sich mit dem vierten Platz zufrieden geben, Lochner/Broening hatten 16 Hundertstel Vorsprung.

Walther legte in beiden Läufen jeweils die Bestzeit hin und hatte in der Gesamtabrechnung in 1:55,19 Minuten 36 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Friedrich sowie 1,33 Sekunden auf Lochner/Broening. Anschieber Broening hat seinen Job nicht schlecht gemacht: Bei den Startzeiten war das Stutgarter Duo sogar Zweiter. Am heutigen Mittwoch steht in Winterberg die Meisterschaft der Viererbobs auf dem Programm, Broening geht in der Crew von Lochner an den Start.

Dritter bei der deutschen Meisterschaft
Strahlen im Sauerland: Johannes Lochner (links) und Marius Broening gestern nach der Siegerehrung der Zweierbob-Meisterschaft. Privatbild

Für Bob-Frischling Broening lässt sich die erste Saison als Wintersportler nicht schlecht an: Vor wenigen Wochen hatte der Tübinger, der inzwischen in München lebt, im Viererbob von Manuel Machata ein Europacup-Rennen gewonnen. Sein gestriger Zweierbob-Pilot Johannes Lochner gilt als eine der größten Hoffnungen im deutschen Bobsport. Der 24-Jährige ist der Neffe von Rudi Lochner, einst Weltmeister und olympischer Silbermedaillengewinner 1992 in Albertville. .

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31.12.2014, 12:00 Uhr

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