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Verdächtiger gefasst

Dritter mutmaßlicher Bota-Dealer in Haft

In einem Reutlinger Wohnheim hat die Polizei einen weiteren mutmaßlichen Marihuana-Dealer aus dem Alten Botanischen Garten gefasst. Mit weiteren Kontrollen soll dort der Handel mit dem Rauschmittel unterbunden werden.

24.09.2014
  • job

Tübingen / Reutlingen. Seit dem Sommer zeigt die Polizei im Alten Botanischen Garten verstärkt Präsenz – teilweise mit uniformierten Beamten, aber auch mit Zivilfahndern. Besucher hatten sich bei den Behörden beschwert, dass ihnen Drogen angeboten wurden – und dass auch Jugendliche dort Cannabis kaufen könnten. Immer wieder kontrollieren die Beamten seither Besucher des beliebten Parks – von denen sich einige dadurch belästigt fühlen.

Vergangene Woche vermeldeten Staatsanwaltschaft und Polizei dann den ersten zählbaren Erfolg: Mehrere Männer wurden als Marihuana-Händler identifiziert, ein 28-Jähriger am vergangenen Mittwoch festgenommen. Einen weiteren 24-Jährigen fassten die Beamten nun am Montag, ebenfalls in einem Reutlinger Wohnheim für Asylbewerber. Der bestehende Haftbefehl wurde noch am Montag in Vollzug gesetzt und der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ein dritter Verdächtiger wurde bereits nach Italien abgeschoben, da der 20-Jährige dort Asyl beantragt hatte.

Polizeisprecher Josef Hönes kündigte an, dass die Ermittler den Kontrolldruck im Alten Botanischen Garten hoch halten wollen: „Wir wollen dadurch eine Kifferszene dort unterbinden.“ Die Kritik einiger Besucher an der erhöhten Präsenz der Ordnungskräfte sieht er gelassen: „Den einen ärgert‘s, den anderen freut’s.“ Bei einer Razzia mit 30 Beamten hatte vergangenen Mittwoch die Rauschgift-Ermittlungsgruppe knapp 100 Gramm Marihuana sichergestellt und 22 Parkbesucher kontrolliert. Da habe es „spontanen Beifall“ gegeben, sagte Hönes. Andere Rauschmittel außer Hanf seien keine gefunden worden.

Zwar sei bei vielen Einsätzen „wenig Habhaftes“ herausgekommen. Trotzdem seien die Überprüfungen auch in der derzeitigen Häufigkeit sinnvoll: „Wenn die merken, die Polizei ist öfters da, dann kann man da Ruhe reinbringen.“ Und als Ruheraum solle der Park ja genutzt werden.


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