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Ratlose Reutlinger

Drittes Spiel, dritte Niederlage für den Oberligisten vom SSV

Wohin führt der Weg des Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen? Diese Frage muss man sich nach der dritten Niederlage und acht Gegentoren stellen. Mit 2:3 (0:0) verlor der SSV vor etwa 1000 Zuschauern am Samstag gegen den FC Germania Friedrichstal.

25.08.2014
  • Wolfgang Gattiker

Reutlingen. Im zweiten Heimspiel gab es für Reutlingen die zweite Niederlage, wieder mit drei Gegentoren. Obwohl Trainer Murat Isik in Raphael Schaschko und Giuseppe Ricciardi zwei Routiniers ins Abwehrzentrum beordert hatte, Reutlingen war verunsichert. Friedrichstal kam insgesamt zu zwei Chancen – und erzielte drei Tore. Dazu kam ein Eckball, bei dem SSV-Torhüter Michael Gurski schlecht aussah. In der ersten Hälfte hatte Reutlingen noch gute Ansätze, kam aber kaum zum Abschluss.

Nach einer Stunde fiel das 1:0 nach dem allerersten Angriff des Neulings aus Friedrichstal. Pavkovic legte vor, und Advan Halili schob ein. Murat Isik brachte Andreas Maier und Colin Bitzer. Keine schlechte Einwechslungen: Nach einem Eckball von Daniel Seemann sprang Germania-Torhüter Kristijan Petric am Ball vorbei und Maier traf per Seitfallzieher (68.) zum 1:1. Der SSV war auf dem Weg zum Sieg, als der eingewechselte Bitzer nach Seemann-Pass den Torwart tunnelte (80.) und das 2:1 markierte.

Doch nach einem Eckball kam Jonas Gast frei zum Kopfball (84.) – Ausgleich. Wenig später konnte Mario Pavkovic in aller Ruhe durch die Abwehr marschieren und schoss aus sieben Metern sogar das 3:2. in der Nachspielzeit zog Schaschko ab, der Torwart lag in der falschen Ecke – doch der Ball prallte an Renner ab. Germania-Trainer Michael Streichsbier sagte: „Wir hatten Glück, hatten eine Stunde keine Chance – aber wir gaben nie auf, zeigten Moral.” Dagegen war sein SSV-Kollege Murat Isik bedient: „Das ist der Wahnsinn!“, sagte er, „wir stärkten die Abwehr, das ging ja auf. Wir ließen eine Stunde null zu, hatten selbst Chancen. Doch wir werden derzeit brutal bestraft, der Rucksack war schwer. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis.“ Und zwar schnell.

SSV Reutlingen: Gurski; Schiffel, Ricciardi, Schaschko, Hölzli, Renner, Eiberger, Schall (62.Feigl), Seemann, Bischoff (65. Maier), Grauer (65.Bitzer).

Drittes Spiel, dritte Niederlage für den Oberligisten vom SSV
„Das ist der Wahnsinn!“ SSV-Trainer Murat Isik versteht die Reutlinger Fußball-Welt nicht mehr. Bild: Ulmer

Nach der dritten Saisonniederlage im dritten Spiel sagte ein enttäuschter SSV-Vorsitzender Michael Schuster: „Wir waren mutlos und total verunsichert, wir benötigen dringend ein Erfolgserlebnis.“ Am Mittwoch spielt der SSV in Ravensburg. Schuster betont: „Da läuft derselbe Kader mit demselben Trainer auf.” SSV-Spieler Guiseppe Ricciardi sagte: „Wir sind schuld, sonst niemand, am wenigsten der Trainer, der uns immer gut vorbereitet.” Der SSV soll an einem Viertligaspieler dran sein, der noch bei einem Verein unter Vertrag ist, aber am Mittwoch unterschreiben könnte. Zudem habe der Klub einen Drittligaspieler im Auge, der noch keinen neuen Verein gefunden hat. woga

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25.08.2014, 12:00 Uhr

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