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Durchblick im Schneegestöber
Im dichten Schneetreiben von Semmering aufs Riesenslalom-Podest dennoch war Viktoria Rebensburg nicht ganz zufrieden. Foto: dpa
Ski Alpin

Durchblick im Schneegestöber

Nach ihrer Beinverletzung kommt Viktoria Rebensburg immer besser in Fahrt. Platz drei beim Riesenslalom vor den Toren Wiens lässt für die WM hoffen.

29.12.2016
  • SID

Viktoria Rebensburg ist beim Weltcup-Riesenslalom am Semmering Dritte geworden und hat den ersten Podestplatz dieser WM-Saison gefeiert. Die Skirennfahrerin aus Kreuth musste sich gestern nur Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA und der Französin Tessa Worley geschlagen geben. Bei schwierigen Bedingungen samt heftigem Schneefall fehlten der Olympiasiegerin am Ende nur 0,18 Sekunden zu Platz eins.

„Grundsätzlich bin ich total happy, wieder auf dem Podium zu sein. Gerade bin ich ein bisschen sauer über mich selber, weil ich den letzten Teil der Strecke nicht gut erwischt habe. Da habe ich mein Rennen ein bisschen hergeschenkt“, sagte Rebensburg.

Gut zwei Monate nach dem Bruch des Schienbeinkopfs überwog trotzdem das Positive: „Aber es ist auf alle Fälle ein super Podium, darauf kann ich aufbauen. Jetzt bin ich im Riesenslalom wieder da, wo ich sein will.“

Shiffrin dagegen wiederholte ihren Erfolg vom Dienstag und baute damit die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung vor der Schweizerin Lara Gut aus. Rebensburg war tags zuvor im ersten Riesentorlauf vor den Toren Wiens auf Platz sieben gelandet, vor allem ein verpatzter erster Lauf verhinderte ein besseres Ergebnis.

Gestern machte es die Skifahrerin vom Tegernsee dann im ersten Durchgang besser und lag nur acht Hundertstelsekunden hinter der Führenden Shiffrin. Im zweiten Lauf war Rebensburg im oberen Streckenteil klasse unterwegs, vergab dann aber im Zielhang die entscheidenden Hundertstelsekunden.

Der Rest im Deutschen Ski-Verband konnte nicht zufrieden sein: Nicht für das Finale qualifizieren konnten sich die Deutschen Lena Dürr als 35. und Maren Wiesler weit abgeschlagen auf Platz 58.

Im zweiten Lauf antreten durfte indes Anna Veith. Die bekannte Österreicherin, die unter ihrem Mädchennamen Fenninger zweimal Weltcup-Gesamtsiegerin und Olympiasiegerin geworden war, bestritt das zweite Rennen nach einer mehr als einjährigen Verletzungspause. Hatte sie am Dienstag das Finale noch deutlich verpasst, reichte es nun wenigstens zu Rang 25.

Ein letzter Gong-Schlag der Weltcup-Frauen: Als letztes Damen-Rennen des Kalenderjahres 2016 steht heute am Semmering der stets gut besuchte Flutlicht-Slalom (15.00/18.00 Uhr) an. Die Schneeverhältnisse dazu jedenfalls sind bestens. sid

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29.12.2016, 06:00 Uhr

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