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Was es in Europapark, Tripsdrill, Legoland, Holidaypark, Schwabenpark und Allgäu Skyline Park an Neuheiten gibt

Durchstarten, Abheben, Eintauchen: Freizeitparks starten in die Saison

Nächste Woche beginnt in den großen Freizeitparks im Südwesten die Saison. Unter den Neuheiten sind rasante Höhenflüge und Fahrten durch virtuelle Welten – ein Überblick.

17.03.2018
  • GUDRUN SOKOL

Ulm. Kurz vor Ostern starten die Freizeitparks im Südwesten und Süden in die Saison. Während der Wintermonate wurde vielerorts an neuen Attraktionen, Themenbereichen und Fahrgeschäften getüftelt und gebaut. Hier die wichtigsten Neuheiten.

Europapark Deutschlands größter Freizeitpark im badischen Rust hat seinen französischen Themenbereich neu gestaltet. Die 45 Meter hohe Dunkel-Achterbahn „Eurosat“ wird komplett saniert, Technik und Ausstattung werden überarbeitet, Schienen und Züge in der futuristischen Silberkugel erneuert. Noch laufen die Arbeiten; öffnen soll die Bahn in den Sommerferien.

Dann gibt es neben der „normalen“ Fahrt auf der Indoor-Achterbahn auch eine Virtual-Reality-Variante, bei der die Fahrgäste – ausgerüstet mit VR-Brille – durch eine Scheinwelt brettern. Die virtuelle Fahrt findet auf derselben Strecke statt, hat aber einen eigenen „Bahnhof“. Für beide Touren verspricht das Unternehmen ein „erheblich verbessertes Fahrgefühl“; tatsächlich war die Fahrt in der alten „Eurosat“ ziemlich ruckelig.

Sanft und kindgerecht dampft dagegen in der neuen Saison die alte Lokomotive Emma durch den deutschen Themenbereich des Parks. In „Jim Knopf – Reise durch Lummerland“ geht es gemächlich auf eine interaktive Tour über Michael Endes berühmte „Insel mit zwei Bergen“. Wer neugierig auf die neue Wasserwelt „Rulantica“ ist, muss sich noch gedulden; die 450 000 Quadratmeter große Parkerweiterung wird erst 2019 fertig.

Tripsdrill Der älteste deutsche Freizeitpark in Cleebronn, knapp 40 Kilometer Fahrstrecke nordwestlich von Stuttgart, lockt zum Saisonstart mit einem neuen Themenbereich. Er ist im Fachwerk-Stil der Ulmer Altstadt gestaltet und erinnert mit dem „Höhenflug“ an den Schneider von Ulm, der Anfang des 19. Jahrhunderts mit seinem selbstgebauten Fluggerät in der Donau gelandet war. Das Tripsdriller Flug-Karussell hat bereits im vergangenen Sommer seinen Betrieb aufgenommen; zum Saisonstart ist jetzt die Gestaltung des gesamten Themenbereichs fertig. So führt die Warteschlange durch eine Schneiderwerkstatt und ein Atelier, in dem es originalgetreue Fluggeräte zu sehen gibt. Im Karussell können Fahrgäste die beiden Flügel ihrer Gondel selbst bewegen und entsprechend turbulente Flüge mit Überschlägen erleben – oder aber einen eher beschaulichen Rundflug in bis zu 20 Metern Höhe.

Legoland Hier gibt es dieses Jahr mit dem „Großen Lego Rennen“ die erste Virtual-Reality-Achterbahn im Park. Die Fahrgäste liefern sich – auch hier ausgestattet mit VR-Brillen – in einer virtuellen 360-Grad-Welt ein Wettrennen mit diversen Figuren aus der Lego-Welt. Die VR-Fahrt führt über die bereits bestehende Wilde-Maus-Achterbahn „Projekt X“.

Außerdem neu im Park-Angebot: ein 4-D-animierter Film rund um die Ninja-Truppe sowie ein neuer Bereich in der Miniland-Modellausstellung, der sich dem „Star Wars“-Film „Das Erwachen der Macht“ widmet.

Knapp zehn Geh-Minuten vom Günzburger Park entfernt öffnet zum Saisonstart im zum Legoland gehörenden Feriendorf ein neues Hotel. Es hat 142 Zimmer, soll eine Pirateninsel darstellen und lockt mit Schlafschiffchen, Seeräubermenüs und einem Piratenschiff-Spielplatz. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es außerdem in den drei Hotels Drachenburg, Ritterburg und Königsburg (insgesamt 136 Zimmer) sowie auf dem parkeigenen Campingplatz.

Holidaypark Der Park, der zwischen Karlsruhe und Mannheim liegt, baut zurzeit seinen Indoor-Bereich aus: Vom Sommer an wird es in einer 5000 Quadratmeter großen Halle sieben neue Attraktionen geben, darunter „Tabalugas Achterbahn“, ein „Bauernhofkarussell“, einen „Elfenflug“, eine Riesenrutsche sowie einen Abenteuerwald.

Schwabenpark In dem idyllisch gelegenen Freizeitpark im Welzheimer Wald gibt es von den Sommerferien an eine neue Achterbahn, die ein ungewöhnliches Fahrvergnügen verspricht: Aus 25 Metern Höhe geht es in schwingenden Gondeln wie in einer Murmelbahn abwärts. Die Besonderheit dabei: Die Gondeln mit den jeweils vier Fahrgästen befinden sich nicht oberhalb der Schienen, sondern schwingen seitlich abwärts. Je zwei Passagiere sitzen Rücken an Rücken, Vorwärts- und Rückwarts-Fahrabschnitte wechseln sich ab. Auf ihrem Zick-Zack-Kurs habe die „Wilde Hilde“ zwar so genannte Freefall-Elemente, sei aber trotzdem auch für Kinder ab vier Jahren geeignet, kündigt der Park an.

Allgäu Skyline Park Der 32 Hektar große Park bei Bad Wörishofen hat sein Angebot erst in der vergangenen Saison um sieben neue Attraktionen erweitert. Highlight unter den neuen Fahrgeschäften ist der „Sky Dragster“, die laut dem Unternehmen erste Motorrad-Achterbahn der Welt. Die Fahrgäste sitzen hier nicht in, sondern quasi auf einer Gondel, die einem Motorrad ähnelt. Per Gaszug kann der Fahrer wie beim richtigen Motorrad das Tempo selbst bestimmen. Außerdem im Angebot für Freizeitpark-Besucher, die es rasant mögen: das „Zero Gravity“, eine riesige Zentrifuge, die abhebt, sowie der „Sky Wheel“, mit fast 50 Metern die höchste Überkopf-Achterbahn Europas.

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17.03.2018, 06:00 Uhr

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