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Neue Sozialwohnungen

Dußlingen bekommt spartanische Neubauten

Wohnungen für rund 30 Menschen will die Gemeinde Dußlingen in Zeiten steigender Flüchtlingszahlen im kommenden Jahr selber bauen.

04.12.2014
  • eik

Dußlingen. Dußlingen wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weit mehr Flüchtlinge in der so genannten Anschluss-Unterbringung aufnehmen müssen. Dazu will die Gemeindeverwaltung rund eine Million Euro in zwei neue Mehrfamilienhäuser stecken, mit Wohnungen unterschiedlichen Zuschnitts. Zustand und Größe der bisherigen Unterkünfte in der Robert-Wörner-Straße sind unbefriedigend, eine von ihnen wird abgerissen – deshalb werden die Neubauten in den kommenden Wochen im Gemeinderat zur Beratung anstehen.

In den vergangenen Monaten hatte die Gemeindeverwaltung immer wieder Privatleute aufgerufen, die durchaus vorhandenen freien Wohnungen in Dußlingen der Gemeinde für Bedürftige anzubieten. „Die Resonanz war Null“, sagt Bürgermeister Thomas Hölsch.

Neben den steigenden Flüchtlings-Zahlen werden es derzeit auch mehr Dußlinger, die in den Unterkünften der Gemeinde untergebracht werden können oder müssen. „Da wird es derzeit auch nicht besser“, so Hölsch: Menschen mit wenig Geld und Obdachlose etwa gebe es auch an der Steinlach in Dußlingen mehr als noch vor Jahren.

Deshalb rechnet die Gemeindeverwaltung auch nicht damit, dass die Wohnungen irgendwann leer stehen könnten, wenn etwa die Flüchtlingszahlen wieder sinken. Grundsätzlich stünden sie dann auch auf dem gewöhnlichen Wohnungsmarkt zur Verfügung – sollten sich denn Miet-Interessenten finden: Die geplante Ausstattung der Wohnungen werde, so Hölsch, „nicht gerade Luxusklasse“ sein.

Über den geplanten künftigen Standort der zwei Häuser, die spätestens im Jahr 2016 fertiggestellt sein sollen, hüllt sich Hölsch derzeit in Schweigen. Zunächst wolle man die möglichen Anwohner einbeziehen, so der Bürgermeister.

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04.12.2014, 12:00 Uhr

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