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E-Scooter - der Hype um die elektrisch betriebenen E-Roller

26.08.2019

Bild: ©rcfotostock - stock.adobe.com

Megacities weltweit sind mit einer Epidemie von Staus und Umweltverschmutzung konfrontiert, die durch die rasche Verstädterung verursacht wird, die den Stillstand erhöht und die öffentlichen Verkehrssysteme stark belastet. Sogenannte E-Scooter sollen den innerstädtischen Verkehr entlasten und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, da die Nutzung des Autos durch die elektrischen Roller bei kurzen Strecken substituiert wird.

Mehrere Startups in Europa haben Millionen an Wagniskapital eingesammelt, um ein Leihmodell mit diesen E-Scootern zu etablieren welcher Nutzer minutenweise die elektrisch angetriebenen Tretroller fahren lässt. Wer deren App nicht nutzen möchte, kann sich optional auch einen eigenen E-Scooter, beispielsweise vom Hersteller EGRET kaufen, der nur von einer Person genutzt wird und nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Gerade bei einer regelmäßigen Nutzung kann so eine erhebliche Kostenersparnis erlangt werden, da der Minutenpreis bei den Sharing Modellen der E-Scooter-Startups auf mehrere Tage im Jahr schnell in die Tausender gehen kann.

E-Scooter mieten oder kaufen?

Es scheint nicht viel Geld zu kosten, einen Elektroroller zu mieten. Viele Startups verlangen für jede Minute, in der Sie mit dem E-Scooter unterwegs sind, nur eine Gebühr von etwa 1 EUR und dann etwa 25 Cent. Aber hier ist der Knackpunkt: Die Kosten, die mit dem Mieten von Elektrorollern verbunden sind, werden sich im Laufe der Zeit summieren. Sie können mit der Zeit problemlos mehr für die Miete ausgeben, als Sie für den Sofortkauf ausgeben würden. Es gibt viele günstige E-Roller zum Verkauf, zahlen Sie deshalb nicht die ganze Zeit für Leihroller.

Kauf eines E-Rollers rentiert sich bei hoher Nutzung schnell

Die Anschaffungskosten eines E-Rollers scheinen zunächst im Vergleich zu den Leihangeboten hoch, doch der Vorteil, einen komplett eigenen E-Scooter, wie den EGRET Ten V4, zu benutzen, der nur Ihnen gehört, ist nicht zu unterschätzen. Als zusätzlichen Bonus zahlen sich die meisten E-Scooter auch innerhalb des ersten Jahres, in dem Sie sie besitzen, aus, da Sie den E-Scooter aufgrund der ständigen Verfügbarkeit häufiger nutzen, als die E-Scooter der Leihangebote. Ihre Investition in einen Elektroroller lohnt sich also. Wenn Sie glauben, dass Sie häufig mit dem E-Scooter fahren werden, können Sie mit dem Kauf eines eigenen E-Scooters selber entscheiden, wie oft, wann und wo Sie sich mit diesem Gefährt fortbewegen möchten. Innerhalb weniger Monate kommen Sie auf Ihre Kosten.

Aber wollen die Städte in Deutschland eigentlich E-Scooter als zusätzliche Belastung?

Grundsätzlich haben die meisten Städte keine Einwände dagegen, dass E-Scooter, wie auch Elektrofahrräder und Pedelecs den Verkehr potenziell entlasten, besonders zu Hauptverkehrszeiten. Die meisten Städte sind daher dem Hype erst einmal positiv gegenüber eingestellt. Die hauptsächlichen Bedenken bei den E-Rollern sind die Themen Sicherheit und Schutz der Mitbürger und die Frage, ob die derzeitige Infrastruktur der Städte für die zusätzlichen Verkehrsteilnehmer mit E-Rollern überhaupt ausreichend ist. Wie verhindert die Stadt, dass die E-Roller dort geparkt werden, wo sie nicht hingehören und stören und wie kann man den Gehweg für Fußgänger weiter sicher halten? Die Zukunft wird zeigen, inwiefern sich die Städte dieser neuen Art der Fortbewegung gegenüber anpassen kann.

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Erstellt:
26. August 2019, 11:31 Uhr
Aktualisiert:
26. August 2019, 11:31 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. August 2019, 11:31 Uhr

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