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Glyphosat

EU-Behörde hält Pestizid nicht für krebserregend

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) wahrscheinlich nicht krebserregend. Ein Expertengremium sei zu dem Schluss gekommen, dass der Stoff vermutlich keine krebserregende Bedrohung für den Menschen darstelle, heißt es in einem Gutachten.

13.11.2015
  • DPA

Parma Das Pestizid muss bis Mitte 2016 in der EU neu bewertet und zugelassen werden. Experten der EU-Staaten sollen auf der Basis des Efsa-Gutachtens bis dahin darüber entscheiden. Die EU-Kommission prüft nun das Gutachten.

Die Efsa-Fachleute schlagen vor, einen neuen Grenzwert für die akute Aufnahme von Glyphosat, zum Beispiel während einer einzigen Mahlzeit, von 0,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festzulegen. Damit werde "die künftige Bewertung potenzieller Risiken durch Glyphosat" verschärft.

Der weltweit am meisten eingesetzte Unkrautvernichter steht seit längerem unter Krebsverdacht, die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO hatte das Mittel Ende Juli als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.

Die Grünen verurteilten den Efsa-Bericht scharf. Der EU-Abgeordnete Martin Häusling forderte, "keine Wiederzulassung ohne Klärung aller offenen Fragen". Greenpeace kritisierte, die Efsa habe sich auf unveröffentlichte Studien der Glyphosat-Hersteller gestützt.

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13.11.2015, 12:00 Uhr

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