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Brüssel

EU zieht gefährliche Ware aus dem Verkehr

Es sieht aus wie eine Riesen-Eieruhr aus Plastik, ist aber ein Rollbrett mit Motor. Und es ist brandgefährlich - das "Hover-Board" aus China: Das Gerät, eine Billig-Variante sicherer Modelle, kann in Flammen aufgehen. Es ist eines von mehr als 2000 Risiko-Produkten, die im vergangenen Jahr bei der Europäischen Union Waren-Alarm ausgelöst haben.

26.04.2016
  • KPR

Brüssel. Das Schnellwarnsystem Rapex (Rapid Alert System for Dangerous Products) wird von den 28 EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein betrieben. Es soll Verbraucher vor gefährlichen Erzeugnissen schützen. Weil sie gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, weil sie scharfkantige oder bruchanfällige Fehlkonstruktionen sind, weil Kinder Teile in den Mund stecken oder sich verletzen können oder schlicht, weil auf die Funktionstüchtigkeit kein Verlass ist. Wo immer ein Produkt als riskant auffällt, schlagen die nationalen Stellen Alarm, damit die allfällige Maßnahmen - Einfuhrsperre, Verkaufsverbot, Rückruf - im ganzen Binnenmarkt vollzogen werden können.

Zwei Drittel der beanstandeten Waren kommen aus China. Aber auch Staaten der Europäischen Union liefern nicht nur einwandfreie Artikel. Eines der gefährlichen Klappbetten stammt aus Dänemark. Rauchmelder, die keinen Mucks machen, kamen aus Malta. Die größte Gruppe betraf dabei Spielzeug, gefolgt von Textilien.

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26.04.2016, 06:00 Uhr

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