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Platz für sechs Häuser

Eckenweiler Rat diskutierte über neues Baugebiet

In Eckenweiler soll ein neues Baugebiet mit mindestens sechs Bauplätzen entstehen.

06.11.2015

Von and

Eckenweiler. Ein großes Thema im Eckenweiler Ortschaftsrat war die Baulandentwicklung, wie Ortsvorsteherin Carmen Hess auf Nachfrage des TAGBLATTs berichtete. Das Gremium diskutierte zwei Flächen, auf denen eine Baulandentwicklung möglich wäre: das Hägle 2 und die Holzstraße. Rasch war sich der Ortschaftsrat einig, dass das Hägle 2 mit über zwei Hektar Fläche zu groß sei. In der Holzstraße habe man bereits Vorgespräche geführt und etwa 60 Prozent der Eigentümer seien verkaufsbereit, mit den übrigen verhandle man, sagte Hess. „Durch den neuen Flächennutzungsplan werden so mindestens sechs zusätzliche Bauplätze in Eckenweiler entstehen können.“

Diskutiert wurde auch, den Spielplatz vom Baugebiet Langer Knecht gleich in die Holzstraße zu verlegen. Der derzeitige Spielplatz sei in die Jahre gekommen und von Häusern eingekesselt, sagte Hess. „In der Holzstraße könnten wir einen Spielplatz direkt in der Ortsmitte bauen“, sagte die Ortsvorsteherin. Momentan können Kinder zwar den Spielplatz des Kindergartens am Nachmittag frei nutzen, dies werde aber nur geduldet. Der neu geplante wäre zur freien Verfügung.

Erneut diskutierte der Ortschaftsrat über die Lautsprecheranlage auf dem Friedhof. Die jetzige Anlage sei 25 Jahre alt. „Bei größeren Beerdigungen versteht man fast nichts“, sagte Hess. Daher wolle man sich nun zwei Angebote für eine neue Anlage einholen, die auch in der Aussegnungshalle genutzt werden könne. Die Kosten von rund 2000 Euro werde sich die Ortschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde teilen. Ebenfalls auf dem Friedhof werden wohl noch in diesem Jahr Urnenstelen kommen. Das Fundemant und das Umfeld werde im November vorbereitet, sagte Hess. Die Stelen sollen, wenn alles planmäßig läuft, noch dieses Jahr aufgestellt werden.

Der Freundeskreis Asyl wird in Eckenweiler am 14. November ab 15 Uhr einen Begegnungsnachmittag im Dorfhaus veranstalten. Dazu sollen Flüchtlinge aus Ergenzingen und von der Liebfrauenhöhe kommen. „Wir haben zwar in Eckenweiler keine Flüchtlinge, fühlen uns aber als Nachbarn“, sagte Hess. Man wolle im Zuge der Begegnung, die für jeden offen sei, auch über konkrete Hilfsangebote sprechen.

Roland Klaus erhielt für 25-maliges Blutspenden von Gunter Schäfer vom Ortsverband des Roten Kreuzes die Goldene Nadel mit Lorbeerkranz.

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Erstellt:
6. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2015, 12:00 Uhr

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