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Ehemann
steht unter
Mordverdacht
Spurensicherung am Tatort: Die Polizei glaubt, den Fall gelöst zu haben. Foto: dpa
Verhaftung

Ehemann steht unter Mordverdacht

Die Bluttat von Löwenstein scheint aufgeklärt. Die Kriminalpolizei hat den 62-Jährigen verhaftet.

19.04.2017
  • HANS GEORG FRANK

Löwenstein. Der Mord an einer 59-jährigen Mitarbeiterin der Evangelischen Tagungsstätte in Löwenstein ist offenbar aufgeklärt. Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn teilten gestern mit, ein 62 Jahre alter Mann sei verhaftet und in eine Vollzugsanstalt gebracht worden. Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um den Ehemann des Opfers. Das Paar lebte zuletzt getrennt.

Das Verbrechen in dem Idyll zwischen Weinbergen und Wald hatte für schwere Verunsicherung im Großraum Heilbronn gesorgt. Die Frau hatte den Kiosk der Tagungsstätte betrieben. Am 29. März, gegen 21.30 Uhr, war sie offenbar auf dem Weg zu ihrem Auto erstochen worden. Der Täter sei „äußerst zielgerichtet und brutal“ vorgegangen, stellte die 45-köpfige Sonderkommission „Löwe“ damals fest. Anfangs hatte es keinerlei Hinweise auf den Täter gegeben. Deshalb wurde über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ nach Zeugen gesucht, um das Verbrechen an Margot M. aufklären zu können. Es war eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Der Ehemann sei am frühen Morgen des gestrigen Dienstags von der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen worden, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Beweislage gegen ihn konnte durch umfangreiche Ermittlungen bis hin zu einem dringenden Tatverdacht verdichtet werden“, schrieben Polizeidirektion und Staatsanwaltschaft weiter. Seine Wohnräume und Fahrzeuge seien durchsucht worden. Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben – „aus ermittlungstaktischen Gründen“.

Nach der Tatwaffe war mit großem Aufgebot gesucht worden. Dabei waren auch Taucher im Einsatz. Möglicherweise spielt ein Feuer eine wichtige Rolle. Bei einem früheren Waldspielplatz soll es ein größeres Feuer gegeben haben, erfuhr die „Soko Löwe“. Zu dieser Brandstelle seien gestern erneut „starke Kräfte“ geschickt worden, damit das Gebiet weiträumig abgesucht werden kann. Hans Georg Frank

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19.04.2017, 06:00 Uhr

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