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Zum Kinderhaus Lustnau

Eigene Dynamik

Zum KInderhaus Lustnau

19.07.2012

Die Argumente für eine städtische Trägerschaft des geplanten Kinderhauses Kirchplatzschule in Lustnau sind so schlicht wie überzeugend: (1) der bestehende, bei den Eltern beliebte städtische Kindergarten müsste nicht geschlossen werde, sondern könnte in das alte Schulhaus umziehen; (2) die Stadt als Träger hat bei den Lustnauer Familien, die den Kindergarten gerne zu Fuß erreichen wollen, den breitesten Rückhalt.

Deshalb freuen wir uns, dass die Stadt am kommenden Montag dem Gemeinderat eine Beschlussvorlage vorlegen wird, die die städtische Trägerschaft zum Ziel hat. Warum müssen wir trotzdem fürchten, dass sich das offensichtlich Vernünftige nicht durchsetzt? „Trägervielfalt sichern“ heißt der Gegenantrag der SPD.

„Trägervielfalt“ ist eine politische Idee und politische Ideen haben Ihre eigene Dynamik. Ein anderes Beispiel für eine politische Idee ist die „Magistrale Paris – Bratislava“. Lange hat es gedauert, bis im Rahmen der S 21-Debatte erkannt wurde, dass der Stuttgarter Pendler nicht an Bratislava interessiert ist. Wie lange wird es dauern, bis man erkennt, dass „Trägervielfalt“ zwar interessant ist für diejenigen, die eine schöne Statistik für Gesamt-Tübingen präsentieren wollen, aber für die betroffenen Eltern nur zweitrangig ist?

Stefanie Grotz, Lustnau

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19.07.2012, 12:00 Uhr

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