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Ein Ampele für Äffle und Pferdle
Gibt's bald grünes Licht für die Äffle-und-Pferdle-Ampel? Foto: SWP Grafik Quelle: LANG-FILM
Idee

Ein Ampele für Äffle und Pferdle

Fans der Zeichentrickfiguren wollen eine Petition für eine Anlage in Stuttgart starten.

29.12.2016
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Klaus Winter ist zuversichtlich. 200 Mitglieder hat der Äffle-und-Pferdle-Fanclub mit Sitz in Heidenheim, 34 000 Menschen haben sich auf der Facebook-Seite zum tierischen Schwaben-Duo bekannt, da sollte sein Vorhaben doch viele Mitstreiter finden. Der Vorsitzende des Klubs hat einen Traum: die erste Äffle-und-Pferdle-Ampel Deutschlands. „Die Mainzer haben es vorgemacht“, erklärt er.

Dort ist erst im November eine Mainzelmännchen-Ampel in Betrieb gegangen. Am Neubrunnenplatz zeigt Det, das Männle mit der Brille, Fußgängern an, wo‘s langgeht. In Bamberg gebe es Bestrebungen, eine Sams-Ampel zu installieren, erklärt Klaus Winter. Stuttgart brauche eben eine Lichtsignalanlage, die dem Hafer-und-Bananen-Blues-Paar gewidmet ist.

Regelrechter Boom

Für den Klubchef ist jetzt die Zeit reif. Seit die „Sympathieträger für Baden-Württemberg“, wie Klaus Winter die Figuren nennt, auf Sprudelflaschen und Schokoladenpackungen erschienen, erlebten sie einen regelrechten Boom. Der 38-Jährige kann es beurteilen. Seit den 1980er Jahren ist er Feuer und Flamme für Affe und Pferd, den Fanclub hat er 1993 ins Leben gerufen. Und dabei ist Klaus Winter nicht mal gebürtiger Schwaben, sondern Nürnberger.

Die Idee der Ampel will Winter professionell angehen. Im Januar soll eine Online-Petition starten, zudem will er einen Brief an den Stuttgarter OB Fritz Kuhn (Grüne) schreiben, „mal gucken, was zurückkommt“. Der Heidenheimer ist sich sicher, in kürzester Zeit tausende Unterschriften sammeln zu können.

Und ideale Plätzle fürs Ampele hat er auch schon ausgemacht: entweder am SWR-Sitz im Stuttgarter Osten, wo sich quasi die Heimatstube von Äffle und Pferdle befindet, oder am Hauptbahnhof, damit möglichst viele Menschen die Attraktion sehen können. Dass die Ampel Passanten verwirren und somit für sie gefährlich werden könnte, glaubt er nicht. „Rot ist Rot und Grün ist Grün. Das wissen auch Kinder.“ Und vielleicht würde die Signalanlage sogar mehr Beachtung finden als eine herkömmliche Ampel. Caroline Holowiecki

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29.12.2016, 06:00 Uhr

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