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Todesfall beim Krankentransport

Ein Bauernopfer

Ein KBF-Mitarbeiter soll die Notlage eines Rollstuhlfahrers zu spät bemerkt haben – der Mann steht deshalb vor Gericht („Das Alarmsignal überhört“, 11. Oktober).

15.10.2014

Wieder einmal wird ein Bauernopfer gesucht und auch sicherlich gefunden. Ein Freiwilliger verrichtet für ein Taschengeld gemeinnützige Arbeit. Hierbei ist ein Mensch zu Tode gekommen. Nun steht ein junger Mann vor Gericht und muss sich für den Tod dieses Menschen verantworten. In einem Land, das Israel mit steuerfinanzierten Milliarden militärisch ausrüstet, Milliardenschwere Auslandseinsätze der chronisch unterfinanzierten Bundeswehr durchführt und gleichzeitig alle arbeitenden Bürger, insbesondere den Mittelstand und die Selbstständigen mit Hilfe der Steuerbehörden auspresst wie eine reife Frucht, soll kein Geld da sein für eine suffiziente und qualifizierte Versorgung schwerstkranker Menschen?

Hier sollten wir alle – unsere gesamte Gesellschaft – vor dem Richter stehen, weil wir solche Zustände billigen. Hier wird nur die Angelegenheit juristisch abgearbeitet – mehr nicht. Asche auf unser Haupt!

Jochen Knöll, Pliezhausen

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15.10.2014, 12:00 Uhr

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