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Ein Blindgänger legt Köln-Deutz lahm
An den Liebesschlössern (links) vorbei: Marsch auf der Hohenzollernbrücke zur linken Rheinseite. Foto: dpa
Alarm

Ein Blindgänger legt Köln-Deutz lahm

Am Mittag wird eine Bombe entschärft. Bahnhof, Büros, Wohnungen und RTL-Gebäude werden evakuiert.

13.12.2016
  • DPA

Köln. RTL räumte seine Zentrale, Tausende verließen ihre Büros und etwa 1100 Anwohner ihre Wohnung: In Köln-Deutz, rechtsrheinisch gegenüber dem Dom, war eine Fliegerbombe gefunden worden. Von 15 Uhr an fuhr keine Bahn über die Hohenzollernbrücke, der Deutzer ICE-Bahnhof war menschenleer, der Luftraum über dem Stadtteil gesperrt. 35 Minuten später Aufatmen, die 10-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg war entschärft.

Die amerikanische Bombe war am Morgen auf einer Baustelle zwischen dem Bahnhof Köln-Deutz und der Messe entdeckt worden, mitten zwischen Unternehmens- und Verwaltungszentralen. 2000 Beschäftigte verließen den RTL-Hauptsitz in den historischen Kölner Messehallen, „alle sehr ruhig und gelassen“, sagte RTL-Sprecher Konstantin von Stechow. Der Sendebetrieb ging weiter, von 14 Uhr an wurden Aufzeichnungen gesendet.

Etwa 2000 Mitarbeiter der Stadt Köln mussten das Stadthaus Deutz räumen, 800 Beschäftigte die Unternehmenszentrale des Chemiekonzerns Lanxess. Auch einige Wohnstraßen mussten evakuiert werden. 15 Bewohner benötigten Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten, um ihre Wohnungen zu verlassen.

Am Nachmittag wurde die Bombe entschärft. Um 15.30 Uhr hätten Sprengstoffexperten die 10-Zentner-Bombe durch Herausdrehen des Heckzünders unschädlich gemacht, teilte die Stadt mit. „Alle wieder zurück!“, twitterte RTL-Moderator Peter Kloeppel gleich danach.

Im vergangenen Jahr war ganz in der Nähe schon einmal eine Bombe gefunden worden. Bei einer anderen Entschärfung ebenfalls 2015 hatten sogar 20 000 Kölner ihre Häuser räumen müssen. Morgen steht in Oranienburg bei Berlin die Entschärfung eines Blindgängers an. dpa

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13.12.2016, 06:00 Uhr

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