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Unterjesingen

Ein Einsatz als „schneller Notarztzubringer“

Ein Hubschrauber der DRF-Luftrettung hatte am Dienstag gegen 13 Uhr einen exponierten Landeplatz direkt neben der B 296 zwischen Unterjesingen und Tübingen – und ein Unfall war weit und bereit nicht zu sehen.

12.09.2019

Von nf

Leserbild: Peter Pacher

Dennoch war die in der DRF-Luftrettungsstation in Leonberg stationierte Besatzung des Christoph 41 im Einsatz: bei einem häuslichen Notfall in Unterjesingen als „schneller Notarztzubringer“. Der Patient wurde vor Ort versorgt, stabilisiert und anschließend im Rettungswagen, begleitet durch den Hubschraubernotarzt, in eine Spezialklinik gebracht. Dies ließ die DRF-Pressestelle in Filderstadt auf Anfrage wissen.

Neben Unfällen zählen lebensgefährliche Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle zu den häufigsten Alarmierungsgründen für die Rettungshubschrauber. Daher, so die DRF, gebe es nicht zwangsläufig einen „sichtbaren“ Unfallort, wenn ein Helikopter landet.

Grundsätzlich könnten Rettungshubschrauber – mit kleinen Einschränkungen – überall landen, wo dies sicher möglich ist. Der Pilot suche einen Landeplatz aus, der unter Beachtung der Sicherheitsaspekte möglichst nahe am Einsatzort gelegen ist. Unterstützt wird er dabei durch den Notfallsanitäter, der auch über eine fliegerische Zusatzausbildung verfügt und beispielsweise Aufgaben bei der Luftraumbeobachtung hat.

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Erstellt:
12. September 2019, 16:00 Uhr
Aktualisiert:
12. September 2019, 16:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. September 2019, 16:00 Uhr

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