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Ein Fingerzeig

Rottenburgs Rathaus-Spitze verließ vorzeitig die Kiebinger Bürgerversammlung.

05.11.2015

Die Arroganz auch der Mächtigen in der Provinz zeigt sich an ihren Lügen. In Kiebingen machen Anwohner und die Ortsvorsteherin auf die Folgen der geplanten neuen B 28a aufmerksam. Der jetzige schnelle und sichere Weg nach Rottenburg und Hirschau für das Dorf über die Neckarbrücke wird für Fahrradfahrer und Fußgänger verschlechtert. Jetzt fordern die Kiebinger wenigstens einen ortszugewandten Zugang zum Bahnhaltepunkt.

Dem entgegnet OB Neher: Mit 1,3 Millionen, die ein neuer Bahnzugang kosten soll, kann jeder von den jetzt 400 täglichen Fahrgästen der Bahn ein Leben lang mit dem Taxi nach Tübingen fahren. Dass dies schon bei einfachem Rechnen, eine Fahrt dürfte mindestens 15 Euro kosten, nicht stimmt, zeigt mit welcher Arroganz sich Neher und seine CDU gegenüber zukunftszugewandten Bewohnern verhalten. Es sind 400 Bahnfahrer, die jetzt schon täglich als Schüler und Pendler nicht Kiebingen und seine Nachbarorte mit PKW-Fahrten belasten. Es müsste alles getan werden, um diese Wege in Zukunft gangbarer zu machen.

In Tübingen wird eine für 600 000 Euro sanierte Fahrradstraße eröffnet. Damit werden auch dort die Wege für Fahrradfahrer nicht optimal, aber es ist ein Fingerzeig in die Zukunft.

Die CDU setzt alles in Bewegung, um teure Schnellstraßen und Autobahnzubringer voranzubringen. Investitionen für Anwohner, die ökologisch, schnell und bequem ihre Wege zurücklegen wollen, sind immer zu teuer. Übrigens, ich fahre mit dem Fahrrad gerne und sicher von Tübingen über die Neckarbrücke nach Rottenburg.

Volker Plass, Tübingen

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Erstellt:
5. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
5. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. November 2015, 12:00 Uhr

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