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Gesundheitspolitik

Ein Mehr an Zeit

Die Praxisgebühr hätten Ärzte und Patienten gern vom Tisch oder erst einmal ausgesetzt.

24.10.2012

Der Gesundheitsminister des Saarlandes (CDU) schlägt vor, die von Ärzten wie Patienten gleichermaßen ungeliebte Praxisgebühr (bei den derzeit vollen Kassen der GKV) für zunächst zwei Jahre auszusetzen. Dann könnte – je nach Kassenlage – eine Neubewertung erfolgen. „Gut gebrüllt, Löwe!“ Ich hoffe nur, dass dieser sehr gute Vorschlag bei den Entscheidungsträgern nicht auf taube Ohren trifft! Auch die Krankenkassen (GKV) sollten nicht zögern, diese (einfache) Möglichkeit, ihren Versichterten/Mitgliedern (bei den derzeit vollen Kassen) etwas zurückzugeben, zu nutzen.

Wir Ärzte und natürlich auch unsere Patienten wären in jedem Fall allen Beteiligten für eine Annahme dieses Vorschlags aus dem Saarland sehr dankbar! Wir niedergelassenen Ärzte müssten dann auch (zumindest vorerst) nicht mehr als kostenloses „Inkasso-Unternehmen“ für den Einzug der Praxisgebühr (für die GKV) tätig sein. Dies würde (in unseren Praxen) ein Freisetzen von Arbeitskraft (weniger Diskussionen an der Anmeldung) und damit ein Mehr an Zeit für unsere Patienten bedeuten.

Christoph Stern, Tübingen

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24.10.2012, 12:00 Uhr

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