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Kommentar Videoüberwachung

Ein Mittel der Wahl

Auch eine flächendeckende Video-Überwachung kann nicht jede Form von Kriminalität unterbinden. Das stimmt. Schon gar nicht werden sich fanatische Selbstmordattentäter durch allerorten installierte Kameras stoppen lassen. Aber richtig ist auch, dass bestimmte Straftaten durch den Einsatz elektronischer Augen verhindert oder verringert werden – und dass die Fahndung nach Verdächtigen per Videoaufzeichnung erleichtert wird, wie jetzt zweimal hintereinander in Berlin.

28.12.2016
  • GUNTHER HARTWIG

Berlin. Auf Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln hat diese Form der Überwachung also ihren Nutzen zweifelsfrei nachgewiesen. Dass daraus nicht zwingend folgt, den öffentlichen Raum lückenlos mit Video-Kameras zu bestücken, leuchtet gleichwohl ein. Dagegen sprechen technische wie grundrechtliche Einwände.

Doch den Anspruch der Bürger auf ein hohes Maß an Sicherheit muss die Politik zur Kenntnis nehmen. Wo der Staat diesem Anliegen ebenso sinnvoll wie verhältnismäßig entsprechen und obendrein polizeiliche Ermittlungen erleichtern kann, fällt es schwer, dagegen den Datenschutz oder das individuelle Persönlichkeitsrecht ins Feld zu führen.

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28.12.2016, 06:00 Uhr

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