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Ein unentwegter Entdecker

Ein Nachruf auf den Tübinger Kammerorchester-Leiter Markus Kosel

Traf man Markus Kosel im Konzert oder auch einmal nur zufällig auf der Straße, hatte er immer eine lohnende Empfehlung parat: ob Wiederentdecktes oder neuste Kompositionen, hörenswerte Aufnahmen oder zu Unrecht vergessene Interpreten. Sämtliche aktuellen Premierendaten sowie das komplette Rundfunk-Klassikprogramm - er hatte alles im Kopf. Seine unerschöpflichen Repertoirekenntnisse lassen sich an den 83 Konzertprogrammen ablesen, die Kosel seit 1980 mit seinem Jungen Kammerorchester Tübingen einstudiert hat, darunter Raritäten der Spätromantik und frühen Moderne von Delius, Holst, Schulhoff, Weill, Schreker oder Wolf-Ferrari.

06.11.2014

Tübingen. Zur englischen Musik hatte er eine besondere Affinität. Seine große Liebe aber galt der Oper, zumal der heiteren Buffa. 1985 führte er in Tübingen Mozarts „Finta Giardiniera“ auf, 2002 dessen „Re Pastore“ und 2005 Cherubinis „Don Pistacchio“. Mehrere Kompositionen gab er selbst in Auftrag, etwa bei Peter-Michael Riehm. In Sachen Tübinger Ur- und Erstaufführungen dürfte Kosel der unübert...

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