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Ein Punkt für die Hoffnung
Tor-Erfolg per Hinterkopf zum 2:2-Endstand: Als der Darmstädter Peter Niemeyer (links) hochstieg, ging für VfB-Torhüter Przemyslaw Tyton alles ganz schnell. Foto: Eibner
Mit dem 2:2 im Abstiegskampf können der VfB und Darmstadt gut leben

Ein Punkt für die Hoffnung

VfB-Trainer Kramny war mit dem Punkt beim 2:2 (2:1) in Darmstadt "sehr, sehr zufrieden". Immerhin ist damit der Abstand der Stuttgarter zum Relegationsplatz um einen Zähler auf sechs gewachsen.

04.04.2016
  • SID/WS

Darmstadt. Dieses Spiel hatte auch den Trainer an der Seitenlinie Substanz gekostet. Jürgen Kramny brauchte deshalb erst einmal etwas für den Hunger zwischendurch. Mit einem Brötchen in der Hand kam er durch die Stadionkatakomben am Darmstädter Böllenfalltor - fröhlich und glücklich. Denn letztlich hatte ihm auch das 2:2 (2:1) beim Aufsteiger geschmeckt. "Wir sind mit dem Punkt sehr, sehr zufrieden", betonte Kramny. "Sie waren dem Sieg sicherlich näher."

Kurz vor Schluss hatten Pfosten und Latte die Stuttgarter vor dem nächsten Rückschlag bewahrt. Mit nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Partien ist der VfB sechs Spieltage vor dem Saisonende zwar noch lange nicht gerettet, doch auch die Konkurrenz im Abstiegskampf überzeugt nicht. Frankfurt bleibt Vorletzter, Augsburg rutschte mit ebenfalls 27 Punkten auf den Relegationsplatz ab. Kramny: "Wir haben den Abstand um einen Zähler vergrößert und Darmstadt auf Distanz gehalten. Das ist beruhigend."

In der Tat: Mit nun sechs Punkten Vorsprung zu den direkten Abstiegsrängen kann sich der VfB trotz seiner durchwachsenen Leistung am Samstag in Südhessen mutig der nächsten schweren Aufgabe zuwenden: Der FC Bayern gastiert am Samstag, 15.30 Uhr, in der Stuttgarter Arena. Auch Sportdirektor Robin Dutt sprach angesichts der Konstellation im Tabellenkeller von einem "sehr wichtigen" Punkt: "Wir wollten gewinnen, natürlich. Aber wenn man die Chancen sieht, sollten wir mit dem Ergebnis zufrieden sein."

Denn trotz zahlreicher Möglichkeiten vor allem in der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber nur zu Toren von Sandro Wagner (26.), eingeleitet durch einen völlig verunglückten Rückpass Serey Diés, und Peter Niemeyer (52.). Einzig der etwas überraschende Doppelschlag vor der Pause, jeweils ziemlich spektakulär durch Kapitän Christian Gentner (45.) und Lukas Rupp (45.+3), bewahrte Stuttgart vor 17 000 Zuschauern vor dem ganz großen Zittern beim Saison-Endspurt. "Wir haben alles selbst in der Hand, deshalb müssen wir nicht unbedingt auf die anderen schauen", sagte Rupp, der aus einem insgesamt schwachen Stuttgarter Team herausragte und meinte: "Wenn wir mal Fußball gespielt haben, dann sah es auch ganz gut aus."

Wirklich gut war die Vorstellung des Aufsteigers aus Darmstadt, der sich zwar weiterhin in akuter Abstiegsgefahr befindet, mit dem Punktgewinn und jetzt 29 Zählern aber merklich Selbstvertrauen tankte. "Ich bin mir sicher, dass unser Einsatz am Ende der Saison belohnt wird", sagte Sandro Wagner, der mit nun zwölf Saisontreffern maßgeblichen Anteil daran hat, dass die Mannschaft der "Lilien" noch vom Klassenerhalt träumen darf. "Ich bin ja schon froh, dass wir nicht wieder am Ende die Punkte hergeschenkt haben." Ganze neun Zähler hatte der SV Darmstadt 98 nämlich in dieser Saison bereits durch Gegentore in den letzten 15 Minuten verspielt.

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04.04.2016, 06:00 Uhr

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