Handel

Ein Sechstel mehr Umsatz mit Bio

Pandemie hat dem Geschäft mit schonender erzeugten Lebensmitteln nicht geschadet. Renner sind Eier.

16.01.2021

Von dpa

Berlin. Das Bio-Geschäft, das Geschäft mit schonender erzeugten Lebensmitteln, ist auch in der Corona-Krise gewachsen. Das hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) mitgeteilt. Der Umsatz damit im Jahr 2020 wird auf 14 Milliarden Euro geschätzt, 17 Prozent mehr als 2019.

„Die Branche hat in der Pandemie nochmal einen Schub bekommen“, sagte Klöckner. Aus vielen Gelegenheitskäufern seien inzwischen Gewohnheitskäufer geworden. In einer Umfrage für das Ministerium sagten 37 Prozent der Befragten, sie griffen regelmäßig zu Bio-Produkten.

Gekauft wird weiterhin vor allem in Supermärkten und Discountern. 44 Prozent nannten Käufe in reinen Bio-Supermarktketten, 7 Prozent Online-Käufe.

Das vor 20 Jahren eingeführte staatliche Bio-Siegel wird laut dem Ministerium von mehr als 6000 Firmen für fast 90.000 Produkte verwendet. Es ist ein freiwilliges Erkennungszeichen, an das aber Produktionsauflagen geknüpft sind.

Nicht jedes Produkt muss Bio sein. Aber 74 Prozent der Befragten sagten, sie kauften „ausschließlich“ oder „häufig“ Bio-Eier. 70 Prozent kaufen „ausschließlich“ oder „häufig“ Bio-Gemüse und -Obst, 52 Prozent Bio-Kartoffeln, 51 Prozent Bio-Milchprodukte, 50 Prozent Bio-Fleisch und -Wurst. 1011 Menschen waren von Infas befragt worden.

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Erstellt:
16. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2021, 06:00 Uhr

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