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Ein nackter Conférencier mit Ukulele
Janet Fischietto gehört zu den Stars der neuen Show im Varieté. Foto: Alexandra Klein
Unterhaltung

Ein nackter Conférencier mit Ukulele

Die Show „Burlesque Affairs“ läuft seit Mittwoch in neuem Gewand im Friedrichsbau Varieté.

02.03.2018
  • TILAMAN BAUR

Stuttgart. Die „Burlesque Affairs“ sind zurück am Friedrichsbau Varieté in Stuttgart. Nachdem die Show 2016 bei Publikum und Kritik gut angekommen war, tanzen und räkeln sich seit Mittwoch wieder große Stars der internationalen Burlesque-Szene leichtbekleidet auf dem Parkett der Varietébühne am Pragsattel.

Bis zum 13. Mai sind die Vorstellungen mittwochs bis samstags um 20 Uhr und sonntags um 18 Uhr zu sehen (Tickets von 28 bis 58 Euro). Zum Start hat das Ensemble im Rahmen einer Pressevorführung eine halbstündige Kostprobe seines Könnens gezeigt. Die Zuschauer dürfen sich auf eine große Bandbreite an Darbietungen freuen: klassische, verführerische Burlesque-Erotik, akrobatische Tangos, ein nackter Ukulele spielender Conférencier, Blödeleien und Jonglier-Einlagen.

„Zurück“ ist die von Regisseur Ralph Sun inszenierte Show allerdings nur bedingt. Denn das Programm ist neu: „Es sind neue Nummern und neue Kostüme“, sagt Varieté-Geschäftsführer Timo Steinhauer. Nicht neu sind die Darsteller: diese habe man fast komplett wieder engagieren können, so Steinhauer. Dass international gefragte Tänzerinnen wie Janet Fischietto oder Vivi Valentine wieder ans Varieté kommen, wertet er als Auszeichnung für das Haus und für die Show.

Als Kunstform erlebt Burlesque eine Auferstehung. Zur neuen Popularität habe die amerikanische Burlesque-Künstlerin Dita von Teese beigetragen, die die Kunstform seit Jahren massenmedial vermarktet, glaubt Steinhauer. Immer mehr jüngere Menschen begeisterten sich mittlerweile dafür. Er nennt auch andere Gründe: Zwar genössen Menschen heute viele Freiheiten, die es zur Blütezeit des Burlesque, den 1920er-Jahren, nicht gab. Doch unterlägen sie immer noch vielen Zwängen: „Burlesque verkörpert den Ausbruch aus diesen Zwängen.“

Zumal Menschen stets auf der Suche nach Schönheit seien. „Hier erlebt man das Gesamtpaket: Athletik, Licht, Musik, das ist prädestiniert für die Varieté-Bühne“, so Steinhauer. Wer will, bekommt zur Show ein Menü. „Burlesque Affairs“ ist also etwas für alle Sinne. Oder wie die Italienerin Janet Fischiello sagt: „Die Show ist nicht nur sexy, sondern eine bunte Box voller Überraschungen und verschiedener Charaktere.“ Tilman Baur

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02.03.2018, 06:00 Uhr

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