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Classic Night: Stars und Talente in der Region

Eine Hermine May holt nicht jeder

Talente und Stars, Minimal Music und bombastische Musik, Wagner und Abba: Die Veranstalter der Reutlinger Classic-Night bleiben dem Konzept der Mischung treu und hoffen auf gutes Wetter.

20.07.2012
  • Moritz Siebert

Reutlingen. Wenn man Veranstaltungen, die eigentlich nach drinnen gehören, nach draußen verlegt, dann geht es wohl um das „gewisse Flair“. Dass man dann aber auch vom Wetter abhängig ist, dessen sind sich die Veranstalter der Reutlinger Classic-Night, die am Samstag zum zwölften Mal im Kreuzeichestadion stattfindet, bewusst.

„Auf das Wetter kann man sich nicht verlassen“, sagt Martin Künstner, künstlerischer Gesamtleiter. Aber man kann sich vorbereiten: Für den ungünstigen Fall, dass es am Konzertabend regnet (wie im vergangenen Jahr), hat man vorgesorgt: Für die Gäste, die im Bereich zwischen Vorbühne und Tribüne sitzen, gibt es dann Regenjacken. Und für den Fall, dass die Temperatur unter 15 Grad fällt (wie im vergangenen Jahr), hat man ebenfalls vorgesorgt: Eine Heizung unter der Bühne soll dann wenigstens die Musiker warm halten.

„Das einzige was dann noch nass werden kann, sind die Tänzer und ich“, sagt Künstner, der für die Leitung des Ensembles aus Württembergischer Philharmonie, Betzinger Sängerschaft, Philharmonia Chor und dem italienischen Gastchor Coro Città di Pistoia zuständig ist. Star des Abends ist die Mezzosopranistin Hermine May.

Die gebürtige Rumänin ist in Reutlingen musikalisch groß geworden und kehrt nun mit Arien von Verdi, Wagner bis Pietro Mascagni an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück. Die ersten Proben am Mittwochabend hätten bereits alle Philharmonie-Mitglieder überzeugt, verrät Veranstaltungsmanagerin Margret Reber. Und Künstner ergänzt stolz: „Hermine holt halt nicht jeder nach Reutlingen!“

Ein populärmusikalisches Gegengewicht mit Musical-Stücken aus „Hair“, „Evita“ und „Der Zauberer von Oz“ sowie Abba-Songs liefert der Musical-Star Sanni Luis. Die derzeit sehr gefragte Sängerin hat ebenfalls Wurzeln in der Region. Ihr Auftritt am Samstagabend wird von zwei Tänzern begleitet.

Als Instrumentalsolisten treten mit Fabian Wettstein, Konzertmeister der Philharmonie, ein bereits bekannter Violinist und mit Sebastian Steinhilber ein aufstrebender Nachwuchs-Bratschist auf. Wettstein spielt Dvoráks „Romanze für Violine und Orchester“ und Steinhilber Johann Nepomuk Hummels „Fantasie op. 94“.

Zwischen zwei einstündigen musikalischen Teilen gibt es eine etwas längere Pause mit gastronomischem Angebot und Wein, der nicht (wie im vergangenen Jahr) ausgehen wird. Bereits gestern wurde die Bühne aufgebaut (schneller als im vergangenen Jahr), heute wird noch die Technik installiert und die Vorbühne für die Tänzer aufgebaut. 1500 Karten sind bereits verkauft, Reber hofft auf insgesamt 2500 Gäste, Künstner, optimistischer, auf 3500. Aber das ist letztlich alles vom Wetter abhängig.

mosi

Info: Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass bereits um 17 Uhr. Karten sind noch erhältlich unter 07121 526 46 und an der Abendkasse.

Eine Hermine May holt nicht jeder
Das Veranstaltungsteam der Classic-Night gestern vor fast fertiger Bühne im Kreuzeichestadion (von links): Martin Künstner, Margret Reber, Otto Kuhn, Karl Lacher und Helmut Schuler. Bild: Siebert

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20.07.2012, 12:00 Uhr

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