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Thema Tierversuche

Eine Provokation

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer kam zur Eröffnung des Centrums für Integrative Hirnforschung und machte einen Vorschlag zum Thema Tierversuche in der Forschung.

31.05.2012

Nachdem die grüne Regierungspartei ihr Wahlversprechen, Primatenversuche in Baden-Württemberg abzuschaffen, gebrochen hat, versucht Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, ihre Verantwortung an die Universität abzuschieben, die sie „auffordert“, das Thema Tierversuche offen zu behandeln; sie regte einen „dreieckigen Tisch“ von Universität, Gegnern und Öffentlichkeit an (. . .)

2011 wurden dem Stuttgarter Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz 60 000 Unterschriften gegen die Affenversuche übergeben. Reinhold Pix, tierschutzpolitischer Sprecher der Grünen, war zugegen und meinte: „In unserem Wahlprogramm hatten wir uns klar zu einem Ende der Affenversuche innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens ausgesprochen (.....)“, nun müsse man den Regierungsauftrag erfüllen.

Inzwischen ist klar: Das Bundesland hält an den Versuchen fest. Schrieb man Theresia Bauer in der Vergangenheit zum Thema an, bekam man schlicht keine Antwort! Zynisch, dass gerade sie von „Diskussion“ spricht; ihre „Anregung“ ist kein „Vorschlag zur Güte“, wie das TAGBLATT titelt, sondern eine Provokation! (. . .)

Matthias Rude, Tübingen, für die Antispeziesistische Aktion

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31.05.2012, 12:00 Uhr

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