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Eine gute Alternative
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Eine gute Alternative

Weil Familienverbünde immer mehr bröckeln, müssen Menschen dafür bezahlen, dass jemand ihre Einsamkeit vertreibt. Wenn die Alternative das Seniorenheim ist, erscheint diese Option gar nicht so schlecht.

30.12.2016
  • SIMONE DÜRMUTH

Die Kinder ziehen zunächst fürs Studium in eine andere Stadt und finden dann einen Job, manchmal hunderte Kilometer vom Heimatort entfernt. Spätestens wenn die Eltern alt werden, wird das zum Problem. Denn sie möchten selbstverständlich möglichst lange zu Hause bleiben und selbst bestimmen, was sie zu Mittag essen. Doch den Pflegediensten fehlt für so etwas schlicht die Zeit.

Wer nicht bereit ist, seinen Job zu kündigen und in die Nähe der Verwandtschaft zu ziehen, muss sich etwas einfallen lassen. Das kann ein Netz aus Nachbarn, Freunden und Ehrenamtlichen sein. Gelingt das nicht, bleibt oft nur der Umzug ins Seniorenheim. Oder man bezahlt jemanden, der mit den Senioren Kaffee trinkt, Spazieren geht und im Haushalt hilft. Das kann eine gute Alternative sein.

Eine fremde Person dafür zu bezahlen, Zeit mit der eigenen Mutter oder dem eigenen Vater zu verbringen, wirkt auf den ersten Blick befremdlich. Doch es kann eine Möglichkeit sein, seinen Angehörigen zumindest für einige Zeit ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

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30.12.2016, 06:00 Uhr

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