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Eine gute Nachricht
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Kommentar Notenbank

Eine gute Nachricht

Amerika hat es besser. Das Wirtschaftswachstum ist stärker und die Arbeitslosenzahlen sind niedriger als in Europa. Deshalb hat die US-Notenbank Fed nach zwölf Monaten des Zögerns zum zweiten Mal nach den Jahren der Finanzkrise die Leitzinsen erhöht.

16.12.2016
  • HELMUT SCHNEIDER

Im kommenden Jahr werden weitere Zinsschritte kommen. Das ist gut so, weil es das Ende der geld- und wirtschaftspolitischen Ausnahmesituation einläutet.

Der US-Leitzins ist die wichtigste Stellschraube im internationalen wirtschaftlichen Räderwerk. Er wirkt direkt auf die anderen Volkswirtschaften der Welt ein. Für Europa und speziell für Deutschland ist unter dem Strich kein negativer Einfluss zu erwarten. Dass Reisen in die USA und die Energiekosten hierzulande teurer werden dürften, wird sich ökonomisch nicht so gravierend auswirken.

Das wichtigere Signal, das von der Fed ausgeht, zielt auf die Kolleginnen und Kollegen von der europäischen Notenbank. Gerade erst haben sie bekräftigt, die geldpolitischen Zügel weiter locker zu halten.

Wenn aber die Zinsen in den USA steigen, werden Draghi und Co. auf Dauer darauf reagieren müssen. Denn ein zu großer Zinsunterschied zwischen den zwei großen Wirtschaftsblöcken würde enorme Verschiebungen auslösen.

Amerika setzt damit Draghi unter Druck. Das ist auch für Europa eine gute Nachricht.

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16.12.2016, 06:00 Uhr

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