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Kommentar zum Neuanfang bei Alno

Eine letzte Chance

Alno hat in den letzten Jahren vor allem schlechte Schlagzeilen gemacht: ein endloses Sanierungsdrama, zerstrittene Eigentümer, Missmanagement. Jetzt soll auf einmal die Kehrtwende gelingen. Wer die jüngste Geschichte des Küchenbauers kennt, mag das mit einer großen Portion Skepsis sehen.

28.03.2018
  • Simone Dürmuth

Pfullendorf. Doch der Investor Riverrock und die beiden Geschäftsführer haben sich für einen radikalen Schritt entschieden: Die Altlasten liegen bei der Alno AG. Der Küchenbauer, der jetzt wieder an den Markt will, ist eine neue Firma ohne Schulden. Die Unternehmenstöchter sind abgestoßen, die Zahl der Mitarbeiter drastisch reduziert.

Der Weg bis hierhin war steinig. Das Vertrauen der Kunden, die unvollständige Küchen geliefert bekamen, ist geschwunden. Die Mitarbeiter mussten ordentlich zurückstecken. Wer nicht schon vorher einen anderen Job gefunden hatte, bekam jetzt neue Verträge vorgelegt – mit mehr Arbeitsstunden und weniger Gehalt. Das mag man ungerecht finden. Aber was wäre die Alternative gewesen? Das Ende für Alno und damit 320 weitere Arbeitslose.

Jetzt muss aber auch das Management liefern: Das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und Händlern zurückgewinnen, Zusagen einhalten. Dann sehen die Zeichen für einen Neuanfang gut aus. Und er muss gelingen. Es ist die letzte Chance für Alno.

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28.03.2018, 06:00 Uhr

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