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Land am Rand

Eine smarte und saubere Sache

Während Sie, werte Leserin, werter Leser, eine Zeitung in den Händen halten – wo sitzen Sie? Am Frühstückstisch? In der Bahn? Oder auf dem Klo? Einer repräsentativen Studie zufolge nimmt jeder zweite Mann und immerhin jede vierte Frau in Deutschland Lektüre mit aufs stille Örtchen.

02.03.2018

Von PHILIPP KOEBNIK

Zeitungen und Magazine rangieren dabei ganz oben in der Beliebtheit. Doch Obacht! Zu langes Sitzen und Pressen kann zu Hämorrhoiden führen, warnen Proktologen.

Indes gibt es andere, nützlichere Dinge, die sich auf dem Lokus erledigen lassen. Der Sanitär-Hersteller Duravit mit Sitz in Hornberg im Schwarzwald hat eine intelligente Toilette entwickelt, die den Urin untersucht und die Ergebnisse ans Smartphone übermittelt. Das ganze funktioniert mit Hilfe einer App. Und mal ehrlich: Wer von uns hat sein Handy nicht sowieso ständig bei sich? Warum also nicht den Gesundheitszustand checken, während man auf dem Keramikthron hockt?

Vorgestellt hat Duravit den BioTracer auf der ISH-Messe in Frankfurt vergangenes Jahr. Er soll in der zweiten Jahreshälfte auf den deutschen Markt kommen und rund 6000 Euro kosten. Das smarte Klo untersucht etwa Protein- und Nitritwert, Blutanteil, Glukosegehalt und pH-Wert. Heraus kommen zehn Messwerte, die Auskunft über die Gesundheit des Nutzers geben sollen. Weichen die Werte von der Norm ab, gibt die App entsprechende Hinweise.

Eine rundum saubere Sache also. Bleibt nur abzuwarten, wann das erste WC marktreif ist, das auch Kot und Leibwinde analysiert. Philipp Koebnik

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Erstellt:
2. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. März 2018, 06:00 Uhr

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