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Das ging ins Auge

Einige Verletzungen, wenige Unfälle an Silvester

Eher ruhig verlief die Silvesternacht aus Sicht der Polizei und der Kliniken: Ein Dutzend Verletzte in der Augenklinik, etliche Knochenbrüche nach Stürzen – das sei aber alles „im Rahmen“.

01.01.2015
  • Angelika Bachmann

Tübingen / Reutlingen. In den drei Landkreisen des Polizeipräsidiums Reutlingen waren in der Silvesternacht über 140 Polizisten im Dienst. Im Kreis Tübingen blieb es weitgehend ruhig. Hier unterstützten die Polizeibeamten das Ordnungsamt bei der Überwachung des Böllerverbots im Innenstadtbereich. „Es kam nur zu wenigen Zuwiderhandlungen“, meldete die Polizei gestern. Einem 26-Jährigen nahmen Polizeibeamten eine Schreckschusswaffe ab, mit der er gegen 0.40 Uhr in der Gartenstraße geschossen hatte. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Wo es Feuerwerk gab, ging allerdings auch manche Böllerei ins Auge. Zwei Patienten wurden in der Silvesternacht mit mittelschweren Augenverletzungen in der Augenklinik stationär aufgenommen. Vermutlich waren Raketen oder Böller mit hoher Geschwindigkeit ins Auge gerauscht. „Das ging so schnell, so genau konnten die Patienten das gar nicht sagen“, so Oberarzt Prof. Martin Spitzer. Mehr als ein Dutzend Patienten wurden wegen Böllerverletzungen ambulant behandelt. Diese Fallzahlen seien aber nicht außergewöhnlich – es sei eine eher ruhige Silvesternacht gewesen.

Viel zu tun gab es dagegen in der Ambulanz der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik. Allerdings waren daran keine Böller Schuld, sondern die Witterung, so Oberarzt Steffen Schröter. Von Mitternacht bis zum späten Neujahrsnachmittag wurden 60 Patienten behandelt. Die meisten mit Brüchen am Handgelenk oder am Knöchel.

Am frühen Neujahrsmorgen kam es zu zwei größeren Streitereien, bei denen die Polizei gerufen wurde. Gegen 4.45 Uhr gerieten verschiedene Gruppen in der Pfleghofstraße aneinander. Zwei 18-Jährige wurden dabei verletzt. Gegen 5 Uhr gab es eine Streiterei in der Neckargasse. Ein 24-Jähriger, der schlichten wollte, wurde von einem Unbekannten gegen den Fuß getreten und musste mit Verdacht auf einen Knochenbruch in die Klinik gebracht werden. Der Täter flüchtete zu Fuß; die Fahndung der Polizei blieb erfolglos.

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01.01.2015, 12:00 Uhr

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