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Stuttgart

Eisenmann will Leistungsgedanken in den Schulen stärken

Nach dem Absturz Baden-Württembergs bei der Bildungsstudie des Instituts zu Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) den Fokus verstärkt auf Qualität und Leistungsorientierung legen.

28.10.2016

Von dpa/lsw

Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Die Studie führt uns drastisch vor Augen, dass wir uns auf die Kernkompetenzen konzentrieren sollten, statt immer mehr Schulversuche zuzulassen», sagte die Ministerin am Freitag in Stuttgart. Die Schulreformen der vergangenen Jahre hätten den Lehrern Zeit und Aufmerksamkeit entzogen. Nun müssten mehr Ruhe und Stabilität in die Schulen einkehren.

Nach der IQB-Studie, die Eisenmann am Freitag in Berlin vorstellte, sackt der einstige Primus auf die hinteren Ränge ab: In den Fächern Deutsch und Englisch lag der Südwesten 2009 bezogen auf die Kompetenzen der Neuntklässler noch in der Spitzengruppe der Bundesländer; im Jahr 2015 war das Land in Deutsch auf hintere Ränge abgerutscht. In Englisch verbesserten sich die Leistungen hingegen, aber geringer als in allen anderen Ländern. Bayern und Sachsen konnten innerhalb der sechs Jahre ihre Spitzenpositionen halten.

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Erstellt:
28. Oktober 2016, 14:01 Uhr
Aktualisiert:
28. Oktober 2016, 11:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2016, 11:11 Uhr

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