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Eiskalt, gnadenlos und ein astreiner Doppelpack
Der zweifache Torschütze Carlos Mané (vorne) lässt sich mit seinen Mannschaftskollegen von den mitgereisten Stuttgarter Anhängern in Aue feiern. Der 4:0-Erfolg bedeutet für den VfB zumindest bis heute Abend die Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Foto: dpa
VfB Stuttgart

Eiskalt, gnadenlos und ein astreiner Doppelpack

Schwaben untermauern mit dem 4:0-Auswärtserfolg bei Erzgebirge Aue ihre Ambitionen auf den Wiederaufstieg. Carlos Mané krönt seine Leistung mit zwei Toren.

05.12.2016
  • DPA

Aue. Der VfB Stuttgart hat die Auswärtsaufgabe beim FC Erzgebirge Aue mit gnadenloser Effektivität gelöst und ist zumindest bis heute Abend Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Bei dem 4:0 in Aue köpfte Timo Baumgartl den VfB in der 13. Minute nach einem Eckball in Führung, Kapitän Christian Gentner (24.) erhöhte auf 2:0. Der Kapitän profitierte dabei von einem groben Patzer von Aues Keeper Daniel Haas. Carlos Mané gelang vor 10 000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirge-Stadion ein Doppelpack (67./76. Minute).

„Wenn uns vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass wir hier 4:0 gewinnen, hätten wir das mit Sicherheit unterschrieben. Das Ergebnis spiegelt das Spiel aber nur bedingt wider, weil wir viele Phasen in unserem Spiel hatten, in den wir zu wenig Ballbesitz hatten und auch insgesamt zu viele Chancen für Aue zugelassen haben. Wir haben insbesondere in der ersten Hälfte das Passspiel des Gegners nicht gut verteidigt und waren dementsprechend häufig in der Defensive gefordert.“, sagte VfB-Trainer Hannes Wolf. Ähnlich äußerte sich Baumgartl nach seinem ersten Treffer für die Profis: „Wir sind nicht zufrieden mit unserer ersten Halbzeit, auch nicht mit der zweiten. Wir haben zu viele Abspielfehler gemacht. Nächste Woche kommt Hannover, die nutzen das gnadenlos aus.“

Serie weiter ausgebaut

Durch den ungefährdeten Erfolg bei dem abstiegsbedrohten Klub aus Sachsen überholten die Schwaben mit nun 32 Punkten Eintracht Braunschweig an der Spitze. Die Niedersachsen können heute Abend allerdings wieder vorbeiziehen.Stuttgart ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen, die letzte Liga-Niederlage gab es beim 0:5 in Dresden. Aue dagegen, das kurzfristig auf den verletzten Torjäger Pascal Köpke verzichten musste, bleibt auf Rang 17 der Tabelle.

Der Bundesliga-Absteiger zeigte eine abgeklärte und vor allem sehr effektive Vorstellung. Von den drei ersten Torschüssen landeten alle im Tor. Aue dagegen kam in der ersten Hälfte nur einmal wirklich gefährlich vor den Kasten von Mitch Langerak. Mario Kvesic traf aber nur die Latte. Aus den eigenen Spielanteilen konnten die Gäste aber keinerlei Kapital schlagen. „Ich glaube, dass das Ergebnis viel zu hoch ist. Leistung und Ergebnis passen nicht zusammen“, kommentierte Aues Trainer Pavel Dotchev. „Man hat aber auch gesehen, dass Stuttgart nicht viel machen musste, um ein Tor zu erzielen. Das ist unser Problem, wir machen es dem Gegner viel zu einfach.“

Nach dem Seitenwechsel konnte Aue noch mal etwas Druck aufbauen. Danach hatten die nur auf einer Position in der Startelf veränderten Stuttgartern – Berkay Özcan anstelle des angeschlagenen Alexandru Maxim – die Gastgeber aber komplett im Griff und hätten noch weitere Treffer erzielen können.

Am kommenden Montag kommt es zum großen Showdown der beiden Bundesliga-Absteiger. Der VfB Stuttgart empfängt Hannover 96. Mit aktuell 28 Punkten haben die Niedersachsen vier Zähler weniger auf dem Konto als die Schwaben. Ein Zustand, den insbesondere der ehemalige Stuttgarter in Diensten der Hannoveraner, Martin Harnik, gerne ändern würde. dpa/swp

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05.12.2016, 06:00 Uhr

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