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Schramberg

Ekelerregende Zustände bei einem Direktvermarkter

Schramberg. Die Polizei hat einen landwirtschaftlichen Direktvermarkter bei der Staatsanwaltschaft Rottweil angezeigt. Eine Kontrolle des Veterinär- und Verbraucherschutzamtes hatte ekelerregende Zustände offenbart: Überlagerte, verfärbte, verdorbene und zum Verzehr nicht mehr geeignete Lebensmittel, dazu auch Hygienemängel.

03.08.2012

Der Betrieb fiel bereits in der Vergangenheit wiederholt auf, teilt die Polizei mit, zuletzt im vergangenen Frühjahr. Damals wurde eine Bußgeldanzeige erstattet und den Betreibern untersagt, tierische Lebensmittel in den Verkehr zu bringen.

Nachdem bei einer Nachkontrolle vor wenigen Wochen erneut festgestellt wurde, dass die Zustände sich nicht verbessert hatten, eher sogar das Gegenteil eingetreten war, folgt nun die Strafanzeige. Denn erneut fanden die Kontrolleure verdorbene Wurst – und Fleischwaren.

Bei dieser letzten Kontrolle hatten die Lebensmittelkontrolleure mehrere Lebensmittelproben erhoben, die beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg gutachterlich untersucht wurden. Das Ergebnis war vernichtend: Nicht eine der erhobenen Proben war noch zum Verzehr geeignet, dazu mussten auch irreführende Haltbarkeitsdaten beanstandet werden.

In der Backstube des Betriebs stellten die Kontrolleure defekte und verschmutzte Backöfen fest, in anderen Arbeitsräumen erhebliche Altverschmutzungen. In Kühlzellen lagerten schimmelnde Kartoffeln, Karotten, Rotkohl, faulende Äpfel und faulendes Geflügelfleisch und im Verkaufsanhänger befand sich Geflügelfleisch, bei nicht sachgerechten, zu hohen Temperaturen.

Dies alles wurde letztlich noch davon übertroffen, dass offensichtlich Haustiere Zutritt zu den Räumen hatten, in denen Lebensmittel bearbeitet und gelagert wurden. Der Beweis dafür war augenscheinlich, denn im dort befindlichen, seit geraumer Zeit nicht mehr benutzten Handwaschbecken lag ein von weitem sichtbarer, stinkender Kothaufen.

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03.08.2012, 12:00 Uhr

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