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Burladingen

Eklat im Burladinger Gemeinderat

Abfällige Äußerungen des Bürgermeisters von Burladingen (Zollernalbkreis) über den Gemeinderat und die Asylpolitik sorgen zunehmend für Ärger.

27.01.2017
  • dpa/lsw

Burladingen. Aus Protest gegen Rathauschef Harry Ebert (parteilos) legten die beiden Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats, Dörte Conradi (CDU), und Alexander Schülzle (Freie Wähler) sowie zwei Stellvertreter Eberts ihre Posten nieder. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Ebert, der seit 1999 im Amt ist, sagte auf Anfrage: «Ich sehe mich als AfD-nah.»

Bei dem 24 Sitze umfassenden Gemeinderat sind seine Äußerungen über die Flüchtlingspolitik negativ aufgestoßen. So bezeichnete er ein Wohnheim für unbegleitete Flüchtlinge eigenen Angaben zufolge als «Armleuchterprojekt». Es seien zu viele Menschen unkontrolliert nach Deutschland gekommen. Auf seiner Facebook-Seite zeigte der 56-Jährige deutliche Sympathie für die AfD. Eberts Äußerungen auf Facebook in den vergangenen Wochen gingen zu weit, sagte Schülzle.

Der Bürgermeister habe den Gemeinderat als «Landeier» beleidigt, kritisierte der Politiker. Das zuständige Landratsamt kündigte für den Nachmittag eine Stellungnahme an.

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27.01.2017, 14:47 Uhr | geändert: 27.01.2017, 14:41 Uhr

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