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Aalen

Elektroauto-Hersteller storniert Großauftrag an Zulieferer

Auf dem Weg zu lukrativen Geschäften mit der Elektromobilität muss der Zulieferer SHW einen Rückschlag hinnehmen.

24.01.2017
  • dpa/lsw

Aalen. Ein Hersteller von Stromern habe einen Großauftrag über 100 Millionen Euro für elektrische Achsgetriebepumpen storniert, erklärte die Firma aus Aalen am Dienstag. Man sei aber «weiterhin davon überzeugt, an der Entwicklung des Marktes für Elektromobilität nachhaltig partizipieren zu können», beteuerte die Firma. An der Börse brach die SHW-Aktie bis zum Dienstagnachmittag um etwa 7 Prozent ein.

Der Kunde habe die Stornierung damit begründet, dass die Spezifikationen der Pumpe nicht im Einklang mit den Anforderungen des Automodells stünden. Diese Gründe seien aber «nicht zutreffend», teilte SHW mit. Daher prüfe man, ob die Stornierung rechtmäßig sei. Die Frage, ob es sich beim Kunden um den US-Autobauer Tesla handelt, wollte ein SHW-Pressesprecher nicht beantworten.

Zuletzt hatte SHW keine guten Zahlen verkündet: Der Umsatz sank in den ersten neun Monaten 2016 um 13 Prozent auf rund 312 Millionen Euro, der Gewinn um rund 20 Prozent auf knapp 10 Millionen Euro. Mehr als ein Drittel der Erlöse macht SHW mit Lieferungen an den Autobauer Volkswagen - daher ist der Zulieferer indirekt auch von den Auswirkungen des Dieselskandals betroffen.

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24.01.2017, 16:23 Uhr | geändert: 24.01.2017, 16:11 Uhr

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