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Dettingen/Erms

Elring Klinger ächzt unter vollen Auftragsbüchern

Hohe Kosten für Überstunden und Sonderfrachten - der Autozulieferer Elring Klinger ist Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Im dritten Quartal fielen dafür 12 Mio.

10.11.2015

Von DPA

Dettingen/Erms EUR an, wie das Unternehmen in Dettingen (Kreis Reutlingen) mitteilte. Die Zahlen für das dritte Quartal fielen aber nach Einschätzung mehrerer Analysten besser aus als erwartet.

Der Umsatz stieg auch durch Zukäufe und dank des schwachen Euro um 11,8 Prozent auf 366 Mio. EUR. Davon blieben allerdings nur 36,7 Mio. EUR als bereinigter operativer Gewinn hängen, 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Unterm Strich sank der Gewinn um 38 Prozent auf 20 Mio. EUR.

Den Ausblick für das laufende Jahr ließ das Unternehmen aber unangetastet. Im September hatte Elring Klinger zuletzt wegen der zu hohen Auslastung die Prognose heruntergeschraubt. Die Probleme, vor allem bei der Produktion von Hitzeschilden, will man Anfang des kommenden Jahres im Griff haben.

Seit November sei ein neues Management-Team am Start. Konzernchef Stefan Wolf hatte im September eingeräumt, man habe bei dem bisher zuständigen Manager lange nicht gemerkt, dass ihm die Kontrolle über das Geschäft entglitten sei. Weil viele Bestellungen nicht bedient werden konnten, hatte die besorgte Autoindustrie externe Berater ins Haus geschickt - auf Kosten von Elring Klinger.

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Erstellt:
10. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. November 2015, 12:00 Uhr

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