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EnBW muss nicht für Rückbau von Fessenheim bezahlen
Die Aufnahme zeigt das Atomkraftwerk Fessenheim in Frankreich. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

EnBW muss nicht für Rückbau von Fessenheim bezahlen

Der Energiekonzern EnBW ist am Betrieb des Kernkraftwerks im französischen Fessenheim beteiligt - für den Rückbau muss das Karlsruher Unternehmen jedoch nicht zahlen, bestätigte eine EnBW-Sprecherin einen Bericht der «Stuttgarter Zeitung» (Freitag).

28.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Dies sei Ergebnis einer Einigung mit dem Betreiber, der Électricité de France (EdF).

Der EnBW-Vorläufer Badenwerk hatte den Reaktor am Oberrhein einst zu 17,5 Prozent mitfinanziert, bis heute beteiligt sich EnBW in entsprechender Höhe an den laufenden Kosten. Im Gegenzug erhält das Unternehmen ein Strombezugsrecht.

Zwischen EnBW und EdF war strittig, ob sich der Karlsruher Konzern auch an den Kosten des Rückbaus beteiligen muss. «Grundsätzlich bestand ein Risiko», sagte die EnBW-Sprecherin. Nach Auffassung der EnBW gab es jedoch keinen Rechtsanspruch des Kraftwerksbetreibers. «Das Risiko ist entfallen», so die EnBW jetzt. Die beiden Energieversorger hätte sich auf entsprechende Regelungen verständigt. «Zu Details der Regelungen haben die Parteien strikte Vertraulichkeit vereinbart», hieß es.

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28.04.2016, 22:20 Uhr | geändert: 28.04.2016, 18:15 Uhr

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